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Die Göttliche Liturgie ist voller symbolischer Handlungen: Da

Christus die Eucharistie zum "Gedächtnis" seines

Heilshandelns eingesetzt hat, läßt uns die Kirche in der

Liturgie die Person und das Leben des Erlösers gegenwärtig

werden.

2. Ablauf

Schauen wir uns den Ablauf der Göttlichen Liturgie im einzelnen

an; sie besteht aus zwei Abschnitten:

1. "Liturgie der Katechuxnenen"; diese stellt die Verkündigung

des Wortes - vor allem Lesungen und Predigt - in den

Mittelpunkt.

2. "Liturgie der Gläubigen", deren Höhepunkt das Hochgebet

(griech. Anaphora) mit der Wandlung der Gaben von Brot und

Wein und die darauf folgende Kommunion bilden.

Diese beiden Teile gehen auf eine alte Tradition zurück und

sind in den Liturgieformularen der meisten Kirchen bis heute

auch erhalten geblieben: Die orthodoxe Liturgie hat Jedoch die

Tradition der alten Kirche besonders treu bewahrt.

In Anbetracht des Heilswerkes, das die Feier der Liturgie darstellt,

beginnen der Priester und der Diakon mit Vorbereitungsgebeten

vor der Ikonostase, bevor sie den Altarraum

durch die seitlichen Türen der Ikonostase als Liturgen

betreten. Sie legen ihre liturgischen Gewänder an, und zwar

der Diakon das Stlcharion, ein langes, bis auf den Boden

reichendes Untergewand, ferner die Epimanikia, nämlich

manschettenartige Armbinden, und schließlich das Orarion,

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