Kradblatt Ausgabe Mai 2019

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… der Iron Butt Association

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chen. Der „Village Store“ hat zwar noch

geschlossen, dafür hat er allerdings ein

schönes großes Firmenschild.

Und so geht es an diesem Tag bis kurz

vor Mitternacht weiter. Ich fahre gemäß

meiner geplanten Route zum nächsten

Ort, suche ein passendes Beweisfoto.

Unterbrochen wird dieser immer wiederkehrende

Ablauf nur durch kurze

Tankstopps.

Folgende Orte kann ich so am

ersten Rallye Tag abhaken (County,

Ort, Beweisfoto). In England: Staffordshire,

Yoxall, Supermarkt Derbyshire,

Yeaveley, Pub Staffordshire, Yarnfield,

Dorfgemeinschaftshaus Shropshire, Yorton,

Ortseingangsschild Shropshire, Yorton

Heath, Yeaton, Schaukasten Nachbarschaftshilfe

Shropshire, Yockleton,

Schaukasten Kirche. In Wales: Flintshire,

YR HOB (Hope), Autohändler

Flintshire, YR

Wyddrug (Mold), Lagerhalle

Flintshire, Ysceifiog,

Dorfgemeinschaftshaus

Conwy, Ysbytyifan, Rathaus

Ceredigion, Ynyslas,

Golfclub Ceredigion,

Ystumtuen, Ortseingangsschild

Ceredigion,

Ysbyty Cynfyn, Tafel zur Ortsgeschichte.

In England ist das Wetter noch perfekt.

Sonnenschein und warme Temperaturen.

Aber kaum habe ich die Grenze zu Wales

überschritten, wechselt das Wetter plötzlich

auf Spätherbst. Es regnet, es ist kalt

und ungemütlich.

Auch die gut ausgebauten englischen

Straßen, können nicht gegensätzlicher

zu den Single Track Roads in Wales sein.

Dass es permanent regnet, neblig ist und

frei laufende Schafe anscheinend nur

darauf warten, vor mein Vorderrad zu

laufen, macht das Fahren nicht unbedingt

einfacher. Besonders nicht, nachdem

die Sonne untergegangen ist.

Der kleinste Ort den ich gegen 22

Uhr suche, heißt „Ystumtuen“. Auf einer

Anhöhe gelegen, besteht er nur aus einer

Farm und einem See. Nachdem ich dreimal

den Ort durchquert habe, ohne auch

nur ein Ortseingangsschild zu finden,

beschließe ich, auf diesen Bonuspunkt

zu verzichten. Als ich die Anhöhe wieder

herunterfahre entdecke ich allerdings

doch noch ein Ortseingangsschild.

Nachdem ich noch einen letzten

Bonuspunkt in Wales besucht habe,

mache ich mich gegen 24:00 Uhr wieder

auf Richtung England. In Wales gibt

es kaum Motels, sondern eher Bed &

Breakfast Unterkünfte. Diese sind zwar

günstig, für meine Zwecke aber leider

nicht geeignet. Es gibt wahrscheinlich

nicht viele private Herbergen, die davon

begeistert sind, wenn gegen 1:00 Uhr

jemand klingelt und ein Zimmer für die

nächsten vier Stunden möchte.

Gegen 1:30 Uhr habe ich es geschafft.

Dicht hinter der englischen Grenze finde

ich ein Motel mit freien Zimmern. Den

Wecker stelle ich auf 5:30 Uhr. Um 6:00

Uhr möchte ich weiter. Für eine nachgewiesene

Pause von mindestens vier

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