Kradblatt Ausgabe Mai 2019

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8 Fahrbericht

Öhlins ziert nur die SP

Nice: LED-Tagfahrlicht

Kranausleger, der Trellis-Rahmen von

überragender Festigkeit. Die voll einstellbare

45 mm Gabel kommt von Marzocchi,

das Federbein von Sachs. Wenn es überhaupt

subjektiv etwas zu bemängeln gibt,

dann die Bremsen: Die erschienen mir

vorne auf den ersten Millimetern Fingerweg

ohne den sofortigen Biss.

Handgreifliche Wechsel der Schräglage,

rabiates Überwerfen und enges

Gestochere in Haarnadelkurven, auf der

Hypermotard fühlt man sich schnell an

echte Supermotos aus dem Rennsport

erinnert – ohne das scharfe Risiko:

Ducati schickt die Hypermotard mit dem

ausgewiesen grippigen Pirelli Diabolo

Rosso III und einem Paket an elektronischen

Hilfsmitteln ins Rennen, das keine

Sicherheitswünsche offen lässt.

Die sechsachsige IMU (Inertial Measurement

Unit) von Bosch rechnet permanent

die Fahrzeugdaten und überwacht

die Steuerungselektronik; die Traktionskontrolle

hat acht Wirksamkeitsstufen.

Das ABS bietet Kurven-Modi und eine

Anbremsdrift-Funktion an. Wheelie-Control

ist auch an Bord, ist aber – wie so

ziemlich alles – steuer- und abschaltbar.

Wer mag, kann über das Menü im farbigen,

4,3 Zoll großen TFT-Display die

Elektronik blind und die Hypermotard

damit ganz scharf schalten.

Bestellt gleich nach! Wer sich eine

Hypermotard beim Ducati-Händler holt,

muss nicht lange überlegen: Die 950 –

von der es auch eine 35-kW-Variante für

A2-Führerscheinbesitzer gibt – wird nur

in einer Farbe ausgeliefert. Rot. Und zu

einem Grundpreis, der fair ist: 12.490

Euro.

Der lässt sich zügig steigern z.B. über

Carbonparts aus der opulenten Zubehörliste,

doch ein technisches Bauteil für

Die Standard-Version

brabbelt aus zwei Töpfen

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