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Jahresbericht 2007 - FGE - RWTH Aachen University

Jahresbericht 2007 - FGE - RWTH Aachen University

Kerstin Meisa

Kerstin Meisa Entwicklung eines rechnergestützten Verfahrens zur Ermittlung von HöS-Referenznetzen Durch die Einführung der Regulierungsbehörde in Deutschland soll ein angemessener Wettbewerb im Bereich der Elektrizitätsversorgung gewährleistet werden. Zur Identifikation der kostentreibenden Einflüsse hat sich als Analysewerkzeug das Referenznetzverfahren als geeignet herausgestellt. Als Eingangsgröße für dieses Verfahren dient in der Verteilnetzebene die entsprechende Versorgungsaufgabe des zu analysierenden Gebietes. Diese ist allerdings für die HöS-Ebene nicht ausreichend, da zusätzlich die Kosteneinflüsse der Transportaufgabe berücksichtigt werden müssen. Hierbei sind z. B. Einflüsse angrenzender HöS-Netze oder der Erzeugungs- und Lastverteilung in einem Netzgebiet zu untersuchen. Ziel dieser Arbeit ist zunächst die Analyse von HöS-Netzen, um Unterschiede zu Verteilungsnetzen zu identifizieren. Auf dieser Basis soll eine geeignete Abbildung dieser Parameter gefunden werden, um dann ein Verfahren zur Erzeugung von HöS-Referenznetzen zu entwickeln. Sachin Prabhakar Mulay Planung von Schutz und Steuerung für Hochspannungsschaltanlagen Die Planung und Auslegung der Schutzeinrichtungen und Steuerungen für Hochspannungsschaltanlagen erfordert detaillierte Kenntnis über unterschiedlichste Aspekte des Schaltanlagenbaus. In dieser Arbeit sollen alle notwendigen Informationen zur Durchführung dieser Tätigkeiten gesammelt und in einem Handbuch für Planungsingenieure zusammengefasst werden. David Kemnitz DIPLOM-, MASTER- UND STUDIENARBEITEN Entwicklung eines rechnergestützten Verfahrens zur Optimierung des Ressourceneinsatzes zum Betrieb elektrischer Netze Durch Wettbewerb und Netztarif-Regulierung sind die Netzbetreiber einem erhöhten Kostendruck ausgesetzt. Die Kosten für den Betrieb elektrischer Netze sind kurzfristig beeinflussbar und werden maßgeblich durch den Ressourceneinsatz (Personal, Material, Werkzeuge) bestimmt. Optimierbarer Freiheitsgrad bei der Planung des Ressourceneinsatzes ist die Verteilung von bekannten, planbaren Prozessen auf die verfügbaren Mitarbeiter und die benötigten Arbeitsmaterialien sowie die Vergabe von Prozessen an Fremdfirmen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass die Dauern sämtlicher Betriebsprozesse und das Auftreten von nicht planbaren Prozessen von unsicheren Randbedingungen abhängen. In dieser Arbeit soll ein rechnergestütztes Verfahren entwickelt werden, das die Simulation des Netzbetriebs in ein Verfahren zur Optimierung des Ressourceneinsatzes für den Betrieb elektrischer Netze integriert. Siva Kumar Kota Verbrauchsprognose in Energieübertragungsnetzen Die Prognose des Energieverbrauchs ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit der Netzbetreiber. Dazu werden umfangreiche Daten über den historischen Energieverbrauch gespeichert. In dieser Arbeit wird eine bestehende Datenbank mit gespeicherten Daten so an neue Anforderungen für die mit dieser Datenbank durchgeführten Prognosen angepasst. IAEW – FGE – JAHRESBERICHT 2007 145

DIPLOM-, MASTER- UND STUDIENARBEITEN Matthias Kraft Ermittlung kostenrelevanter Einflussgrößen für Niederspannungsnetze Aufgrund der Tatsache, dass die Niederspannungsebene einen wesentlichen Anteil an den Netznutzungsentgelten verursacht, ist insbesondere in dieser Spannungsebene eine genaue Betrachtung der Netzkosten erforderlich, um so die Angemessenheit der Netznutzungsentgelte beurteilen zu können. Bereits unternommene Versuche, mittels statistischer Untersuchungen Korrelationen zwischen Netznutzungsentgelten und unterschiedlichen kostenrelevanten Einflussgrößen zu ermitteln, brachten nicht den gewünschten Erfolg. In dieser Arbeit soll daher der Ansatz der Referenznetzanalyse gewählt werden, welcher auf der Nachbildung des Netzplanungsprozesses anhand realitätsnaher Versorgungsaufgaben basiert. Kabengele Bredt Analyse zusätzlicher Ertragspotentiale unterschiedlicher Kraftwerkstypen durch Nutzung der Möglichkeiten der Reserveleistungsmärkte Vor dem Hintergrund der kontinuierlich wachsenden Möglichkeiten des kurzfristigen regelzonenüberschreitenden Energieaustauschs erscheint eine diversifizierte Vermarktungsstrategie der vorhandenen Erzeugungsleistung unter Berücksichtigung des Regelleistungsmarktes zunehmend attraktiv. Für ein führendes kommunales Netzwerk mit derzeit ca. 600 MW Erzeugungsleistung verteilt auf eine Vielzahl Kleinanlagen, und weiteren 2300 MW geplanter bzw. im Bau befindlicher Großkraftwerksleistung ist daher aktuell zu untersuchen, ob und in welchem Maße eine Vermarktung der elektrischen Leistung im Reserveleistungsmarkt, zusätzlich zum Forward- und Spotmarkt wirtschaftlich sinnvoll ist und wie diese Vermarktung prozessual umgesetzt werden kann. Daniel Krönung Einfluss von Grenzwerten der Versorgungszuverlässigkeit auf die Kosten von Verteilungsnetzen Auf der Grundlage des novellierten Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) hat die Bundesnetzagentur in 2006 ein System zur Anreizregulierung für Elektrizitätsversorgungsnetze in Deutschland eingeführt. Da eine ausschließliche Regulierung der Netzkosten langfristig zu Qualitätsverlusten führen würde, schreibt das EnWG ausdrücklich eine Erweiterung der Anreizregulierung um einzelne Aspekte einer Qualitätsregulierung vor. Zur Bestimmung effizienter und diskriminierungsfreier Qualitätsregulierungsinstrumenten wird in dieser Arbeit der Einfluss von Grenzwerten der Versorgungszuverlässigkeit auf die Kosten von Verteilungsnetzen untersucht. Martin Spata Ermittlung von Kenngrößen zur Bewertung der Netzstruktur elektrischer Übertragungsnetze Forciert durch weiträumige Stromausfälle in den USA und Europa wird verstärkt über Mechanismen diskutiert, die ein unangemessenes Absenken der Netzqualität vermeiden. Neben der Beurteilung des Komponentenzustands gewinnt dabei die Bewertung der Netzstruktur zunehmend an Bedeutung. Zur Bewertung der Netzstruktur sind die Anforderungen der an das Übertragungsnetz angeschlossenen Netznutzer und die Eingriffe des Netzbetreibers zur Vermeidung ungewünschter Auswirkungen auf die Netznutzer nachzubilden. Mittels vorhandener Bewertungsverfahren sollen in dieser Arbeit geeignete Kenngrößen zur Bewertung der Netzstruktur elektrischer Übertragungsnetze ermittelt werden. Dazu ist der Einfluss von Ausfällen, der Netznutzung und der Netzgröße auf die Bewertungskenngrößen zu analysieren und dann anhand dieser Ergebnisse objektive Bewertungskenngrößen abzuleiten. 146 IAEW – FGE – JAHRESBERICHT 2007

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