SPORTaktiv Magazin August 2017

Sportaktiv.Magazin

10 fRAGeN ZUM

tRAilRUNNiNG

1. Welche grundsätzlichen Ratschläge hast

du für Einsteiger vor ihrem ersten Trailrun?

Markus Kröll: Völlig unbedarft sollte man

nicht starten. Ein langsames Herantasten ist

wichtig, um den Körper auf den unebenen Untergrund

vorzubereiten. Um nicht gleich mit

einem steilen Anstieg zu beginnen, empfiehlt

es sich beispielsweise, mit der Gondel auf den

Berg zu fahren. So kann man oben eine Runde

zum Aufwärmen drehen ohne sich auszupowern.

Außerdem wird man gleich mit einem

coolen Panoramablick belohnt. Unten im Tal

gibt es diesbezüglich weniger Unterhaltung.

2. Wie orientiere ich mich?

Vor allem in unbekanntem Gelände ist vorab

ein genauer Kartencheck wichtig, um sich

nicht zu verlaufen. Eine GPS-Uhr, auf die man

den Track laden kann, ist für Trailrunner eine

wirklich feine Sache. Ansonsten kann es schnell

zu einem unliebsamen „Aha-Erlebnis“ kommen

und man weiß nicht mehr, wo man sich

befindet.

3. Welche Schuhe sollte man wählen?

Trailrunningschuhe sind generell nicht so stark

gedämpft wie Straßenlaufschuhe. Im Training

sollte man stabilere Modelle nehmen, damit

der Fuß nicht so schnell ermüdet. Bezüglich

des Profils sollte man vor dem Start den Wetterbericht

checken. Bei Regen braucht es ein

stärkeres Profil.

4. Wie viele verschiedene Paar Laufschuhe

sollten Trailrunner besitzen?

Foto: Michael Werlberger

Optimal wären zwei bis drei Paar. Nicht nur,

um für verschiedene Bedingungen gerüstet

zu sein. Sondern auch, weil auch Schuhe eine

Regenrationszeit brauchen, damit sich ihr

Dämpfungssystem wieder erholt. Nach rund

800 bis 1000 gelaufenen Kilometer, sollte man

in neue Schuhe investieren.

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