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Perspektiven2018Stahl

Maschinenausfuhr nach

Maschinenausfuhr nach Bestimmungsländern 2016 (Quelle: VDMA, Stat. Jahrbuch 2017) Rang Ausfuhr nach … 2016 Mrd. € Anteil, in v.H. 1 USA 16,3 10,5 2 China 14,6 9,3 3 Frankreich 10,2 6,5 4 Ver. Königreich 7,4 4,7 5 Italien 7,0 4,5 6 Niederlande 6,3 4,0 7 Österreich 6,2 4,0 8 Polen 5,7 3,7 9 Schweiz 4,9 3,1 10 Tschechien 4,8 3,1 11 Russland 4,4 2,8 12 Spanien 4,2 2,7 13 Türkei 3,9 2,5 14 Belgien 3,8 2,4 15 Schweden 3,0 1,9 16 Indien 3,0 1,9 17 Ungarn 2,9 1,8 18 Rep.Korea 2,8 1,7 19 Mexico 2,8 1,7 20 Japan 2,3 1,5 Maschinenausfuhr 155,9 100,0 Insgesamt Kurz- und mittelfristige Perspektiven für das Stahlgeschäft | Seite 70

Mit 2017 war die deutsche Maschinenbauindustrie angesichts eines Produktionswachstums von 3 % und eines Umsatzes von mehr als 220 Mrd. Euro sehr zufrieden. Das Jahr könne „mit Fug und Recht als Aufschwungsjahr bezeichnet werden“, so der VDMA. Im Hinblick auf die Geschäftserwartungen für 2018 ist anzumerken, dass sowohl die Inlands- als auch die Auslandsbestellungen im Maschinenbau in den letzten Monaten des vergangenen Jahres deutlich zugenommen haben. Der Zuwachs der Inlandsbestellungen betrug etwa 12%, die Impulse aus den EU- Partner-Ländern entsprachen einem Plus von 13%, aus den Nicht-Euro-Ländern von 11%. Vor diesem Hintergrund rechnet man für 2018 mit 3 % Wachstum, was eine weiter gleichbleibende Dynamik gegen dem Vorjahr und einen Umsatzanstieg auf knapp 230 Mrd. Euro bedeutet. Allerdings, so heißt es, “müsse man die Entwicklungen in den größten Abnehmerländern im Auge behalten, denn die hätten natürlich die größten Auswirkungen auf den Konjunkturverlauf. Da schaue man auf China und die USA.“ Hierzu heißt es bsplw.: „Wenn in den USA die Legislative mit der Steuerreform und dem, was daran hänge, erfolgreich sei, dann könnte das zu einem deutlichen Dämpfer führen. Man müsse sich aber die geplante Steuerreform sehr genau ansehen, denn sie enthalte durchaus auch recht positive Ansätze. Man denke nur an die Sofortabschreibung von Investitionsgütern und die niedrigeren Steuersätze.“ Besonders anzumerken ist, dass die Digitalisierung den Maschinenbau zukünftig noch stärker prägen wird, umgekehrt werden die Maschinenbauer von sich aus die Digitalisierung und Vernetzung maßgeblich vorantreiben. Festzuhalten ist, dass neue Stahlsorten dem Maschinen- und Anlagenbau neue Möglichkeiten für kostengünstige Leichtbaukonzepte, für immer leistungsfähigere Konstruktionen und für immer bessere Verarbeitungseigenschaften unter Extrembedingungen eröffnen. Maschinenbauprognose 2018, in v.H. Umsatz (preisbereinigt). + 3,0 Produktion (real) + 2,5 Kurz- und mittelfristige Perspektiven für das Stahlgeschäft | Seite 71