Aufrufe
vor 2 Monaten

SMB_Youblisher_

26 | SMART BUILDING &

26 | SMART BUILDING & SMART CITIES Werkschau 2013 bis 2016 Neue Chancen für den regionalen Bausektor Schrittweises Sanieren mit Konzept: Durch höhere Anforderungen in der Klima-, Energieund Ökoeffizienz gewinnt besonders die Bestandssanierung auf Grund des hohen Einspar- POTENTials zunehmend an Bedeutung. Aus ökonomischen Gründen ist eine Komplettsanierung, gerade für kleinere Gebäude (z. B. Wohnen, Tourismus), oft nicht möglich. Eine Alternative bietet die schrittweise Modernisierung. Wichtig hierbei ist ein ganzheitliches Sanierungskonzept, um Folgeschritte vorzubereiten und unnötige Kosten zu vermeiden. Schrittweise sanieren Das Projekt „F + I Netzwerk Alpines BAUEN“ setzt in diesem Bereich an. Die besonderen Herausforderungen bei der Durchführung einer Sanierung in mehreren Einzelschritten gilt es zu untersuchen und weiter auszubauen. Fehlende Kompetenzen, Methoden und Know-how dafür werden durch ein grenzübergreifendes Transfernetzwerk zwischen Unternehmen, Branchen und Forschungseinrichtungen aus Salzburg, Bayern und Tirol erarbeitet und vermittelt. Erfolgreich netzwerken Der Wirtschaftsschwerpunkt in dieser Projektregion liegt im Bausektor, der von vielen kleineren und mittleren Unternehmen (Handwerk, Gewerbe, Planung, Dienstleistung) getragen wird. Um in einem wachsenden Wettbewerbsumfeld konkurrenzfähig zu bleiben, fördert dieses Netzwerk ansässige Unternehmen und stellt sich den immer komplexer werdenden Anforderungen an das alpine Bauen. Klein- und Mittelbetriebe sollen in einem überregionalen Innovationssystem integriert werden und dadurch einen besseren Zugang zur aktuellen Forschung erhalten. So können sie ihre Rolle als Spezialisten für alpines Bauen weiterentwickeln, damit Wertschöpfung und Arbeitsplätze regional sichern und werden nicht zu Drittleistern (z. B. nur Montage) degradiert. Der neueste Stand der Technik soll zur Anwendung kommen und allen Seiten Vorteile verschaffen. Grenzübergreifend arbeiten Gefördert wird das Forschungsprojekt durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im EU-Programm Interreg Österreich – Bayern 2014 – 2020. „Interreg“ ist eine Gemeinschaftsinitiative der EU um regionale Zusammenarbeit zu fördern.

Forschung | 27 PROJEKTBETEILIGTE: > > ITG – Innovationsservice für Salzburg > > Fachhochschule Salzburg – Smart Building und Smart City > > Handwerkskammer für München und Oberbayern > > Hochschule Rosenheim > > Universität Innsbruck > > Wirtschaftskammer Salzburg, Landesinnung Bau © Universität Innsbruck Sina Büttner (FH Salzburg), Elisabeth Seibt (HS Rosenheim), Florian Alscher (HSRO), Gunther Graupner (BAUAkademie Salzburg), Pavel Sevela (UIBK), Markus Gratzl (FH Salzburg), Rainer Pfluger (UIBK), Markus Leeb (FH Salzburg), Ferdinand Sigg (HS Rosenheim), Walter Haas (ITG Salzburg), Claudia Unger (ITG Salzburg), Peter Niedermaier (HS Rosenheim), Max Stadler (HWK München)