Activities 2006 - European Academy of Sciences and Arts

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Activities 2006 - European Academy of Sciences and Arts

ACTIVITIES 2006

auf Trab. Die Öffentlichkeit jedoch verfüge gegenwärtig über keine ausreichende öffentliche

Theologie und stehe buchstäblich sprachlos vor einem Gott, von dem sie weder wisse

noch sagen könne, was sie von ihm halten soll. „Was verleugnet wird, erhält aber durch

die Gewalt in der Leugnung zugleich mehr Macht“, resümiert Sander.

Religiöser Indifferentismus

Mit den beiden Beiträgen „Das Konzept Gott. Warum wir es nicht brauchen“ und „Kann

der Theismus überzeugen?“ von Burkhard Müller und Bernward Gesang gelang es, klare

Kontrapunkte und Entwürfe aufzuzeigen, die eine spannende und lebendige Diskussion an

der Tagung ermöglichten.

Es zeigte sich, dass in der Aufgeregtheit um wissenschaftliche Entdeckungen, ökonomische

Prosperität und den gesellschaftlichen und politischer Ereignisse auf lokaler wie globaler

Ebene, es dennoch einen hintergründigen, steten Strom der Frage nach Gott und

damit auch nach der conditio humana gibt, die es angesichts der bedrängenden Präsenz

Gottes und der Religion im Kontext religiös motivierter Gewalt, die selbst professionell mit

Gott handelnde Personen verunsichert, im Hier und Heute zu beantworten gilt.

Es sind dies Fragen, die nicht abschließend beantwortet, noch zurückgelassen, jedoch

lebenspraktisch bewältigt werden müssen. In einem religiösen Indifferentismus können

sie, weil nicht mehr zur Sprache gebracht, nicht mehr wahrgenommen werden.

XI.8.Mozart – Opern Institut an der Universität Mozarteum Salzburg: Josef Wallnig

Mönchsberg 2, 5020 Salzburg, Austria

Tel.: +43/662/84 13 45, Fax:+43/662/84 13 43

A specific aim is to establish a chamber orchestra and to develop a new specific tune of

Mozart. Mainly the work is done by Josef Wallnig in an apartment, where Constanze

Mozart, Mozart’s wife lived.

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