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„Vielleicht ist sie

„Vielleicht ist sie wieder in Hamburg“, sagte Susanne Kern. „Ja“, entgegnete ich tonlos. „Daran habe ich auch gerade gedacht.“ Ich stand auf und wollte das Gespräch beenden. „Also dann“, sagte ich. „Vielen Dank für den Anruf. Ich hole dann Maurice in zwei Stunden ab. Bis nachher.“ Ich wollte gerade auflegen, als ich ihr Zögern spürte. „Suchen Sie nach ihr?“, fragte sie. „Ich wüsste gerne“, antwortete ich vorsichtig, „wo sie ist.“ „Wir haben in Hamburg eine gemeinsame Bekannte“, sagte sie. „Katja Baumeister. Ich bin früher mit ihr zur Schule gegangen. Damals hieß sie natürlich noch anders, sie ist verheiratet. Aber jetzt heißt sie Baumeister. Während ihrer Hamburger Zeit war sie so was wie Laras beste Freundin.“ „Was sagen Sie da?“ Entgeistert setzte ich mich auf den Rand der Wanne. „Wie kommen Sie denn darauf?“ „Wie wir darauf gekommen sind“, entgegnete Susanne Kern, „weiß ich nicht mehr. Aber wir haben über sie gesprochen.“ Ich glaubte nicht, was ich hörte. „Wie heißt diese Frau?“ „Katja“, sagte sie. „Katja Baumeister. Sie wohnt in Sankt Pauli, nicht weit von der Reeperbahn. Ganz in der Nähe der Landungsbrücken, wenn ich mich recht entsinne.“ Kapitel 19 Es dauerte ein bisschen, bis ich die richtige Katja Baumeister an der Strippe hatte. Den Nachnamen gab es in Hamburg nicht nur einmal und im Internet-Telefonbuch stand nur der Vorname ihres Mannes. Schließlich aber war es soweit. „Ja“, sagte sie. „Katja Baumeister hier. Um was geht es?“ Ich hatte mit mehr Widerstand gerechnet und war erleichtert, dass 128

Anzeige sie offenbar kein besonders misstrauischer Mensch war. „Entschuldigen Sie die Störung“, wiederholte ich. „Ich suche nach einer Frau. Sie war die Betreuerin meines Sohnes und sie bekommt noch Geld von mir.“ Ich hielt es für gut, wenn Katja Baumeister dachte, dass Lara etwas von mir bekam und nicht ich etwas von ihr wollte. „Ihr Name ist Lara Braun. Ich habe gehört, sie sei eine gute Freundin von Ihnen.“ „Lara, ja.“ Die plötzliche Skepsis in ihrer Stimme war nicht zu überhören. „Die war in der Tat eine Freundin von mir. Aber seit sie damals aus Hamburg fort ist, habe ich nur noch selten von ihr gehört. Das letzte Mal ist mindestens zwei Monate her. Ich befürchte, da kann ich Ihnen nicht weiterhelfen, Herr …?“ „Thailer“, sagte ich erneut. „Paul Thailer. Sind Sie wirklich sicher? Ich meine, das Geld steht ihr noch zu. Ich habe kein gutes Gefühl, wenn ich es einfach …“ „Hören Sie, Herr Thailer“, unterbrach sie mich entschieden. „Falls Lara sich bei mir melden 129

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