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DER MITTELSTAND. 4 | 2019

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Aber auch auf der Geschäftsführungsebene und in Aufsichtsgremien

kann Bedarf für eine Mediation bestehen. Selbst wenn in diesen

Fällen die gemeinsame Ausrichtung an den Interessen des Unternehmens

im Vordergrund steht, kann es unterschiedliche Auffassungen

zu den einschlägigen unternehmerischen Interessen, den

Prioritäten oder den geeigneten Maßnahmen geben. Dabei ist zu

berücksichtigen, dass die Akteure natürlich immer auch Personen

mit unterschiedlichen Persönlichkeiten sind. Und das hat Einfluss

auf die Einschätzung der relevanten unternehmerischen Interessen.

So bevorzugen beispielsweise risikooffene Persönlichkeiten

andere Strategien als Personen, die im Kern eher sicherheitsorientiert

sind. Die sich daraus ergebenden Konflikte können gut mediativ

bearbeitet werden.

Gut zu wissen

n Mediation bedeutet Verständigung und

basiert auf einem konstruktiven, gemeinschaftlichen

Umgang miteinander

n Eignet sich nicht nur als außergerichtliches

Streitbeilegungsverfahren

n Innerbetriebliche Konflikte oder komplexe

Meinungsverschiedenheiten in Unternehmen

lassen sich damit lösen

Dr. Monika Pasetti

LL. M. M.A.

Rechtsanwältin

und Mediatorin

Mitglied der Kommission

Recht des

BVMW

www.maypartner.de

www.monikapasetti.de

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