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Das dynamische Paradigma in der Linguistik - Universität Bremen

Das dynamische Paradigma in der Linguistik - Universität Bremen

Dynam.Paradigma Idee und Programm _________________12 1995. Morphologies of Meaning. Der Band enthält 17 Artikel, wobei phänomenologische, kognitionswissenschaftliche und diskursanalytische Themen überwiegen. Die katastrophentheoretische Thematik bildet eher einen Hintergrund. 2004. Spaces, Domains, and Meaning. Essays in Cognitive Semiotics. Kognitionswissenschaftliche Arbeiten (auf dem Hintergrund der kognitiven Ansätze von Lakoff, Langacker, Talmy, Fauconnier und Turner) und Beiträge zu einer Semiotik der Kunst stehen im Zentrum der neueren Arbeiten von Per Aage Brandt, die hier zusammengefasst werden. Auch meine eigene Arbeit, deren Früchte bis etwa 1986 in diesem Band zusammengefasst sind, ging systematisch über den katastrophentheoretischen Impuls und Anwendungen in der Satzsyntax hinaus. 1987/88 verbrachte ich mein Forschungssemester teilweise in Bures-sur- Yvette als Gast des Institut des Hautes Études Scientifiques (IHES), wo ich täglich mit René Thom im Gespräch war, teilweise in Berkeley auf Einladung von Charles Fillmore, wo ich intensive Kontakte mit FILLMORE, LAKOFF, TALMY und Paul KAY hatte. Die Ergebnisse eines DFG-Projektes zur Narrationsdynamik (unter Mitarbeit von Dr. Joachim Liedtke) und der neuen Anregungen aus der kognitiven Semantik wurden in zwei Monographien zusammengefasst, wobei die zweite gleichzeitig einen Überblick zu den linguistischen Anwendungen der Katastrophentheorie (im Anhang eine Einführung in die qualitative Dynamik) bietet: 1994. Process, Image, and Meaning. A Realistic Model of the Meanings of Sentences and Narrative Texts. In Teil 1 wird die katastrophentheoretische Valenzanalyse (vgl. Wildgen, 1982 und 1985) einerseits mit Analysen der kognitiven und logischen Semantik konfrontiert, andererseits mit kognitiven Ansätzen von Haken, Turvey und Kelso verbunden und entsprechend konkretisiert. In Teil 2 wird ein diskretes Modell der Textdynamik (eine imaginale Textgrammatik) entwickelt, welche durch eine katastrophentheoretische Semantik interpretiert wird. 1999. De la grammaire au discours. Une approche morphodynamique. Nach einer wissenschaftsgeschichtlichen Einleitung zu bildbezogenen Semantiken /Sprachphilosophien (Peirce, Frege, Wittgenstein, Neurath, Schank, Lakoff, Langacker, Talmy) werden für die klassischen Bereiche der Sprachforschung: Lexikon, Morphologie, Syntax, Textanalyse, Diskursanalyse, Modellentwürfe im Rahmen des dynamisch-morphologischen Paradigmas vorgestellt. Diese Arbeit kann in gewisser Weise als Vervollständigung, Ergänzung, Abschluss der Arbeiten angesehen werden, die in dem hier zugänglich gemachten Text (von 1987) dargestellt werden. 2004. The Evolution of Human Language. Scenarios, Principles, and Cultural Dynamics. Die grundlegendste Frage zur Dynamik der Sprache ist diejenige nach ihrer Evolution; damit verbunden ist die Frage nach der Evolution von Kultur. Anhand der Forschungslage wird versucht, die Prinzipien, nach denen die biologische und kulturelle, und darin eingebettete die symbolische und sprachliche, Evolution stattgefunden hat, aufzudecken. Morphodynamische Prinzipien spielen bei kritischen Übergängen eine Rolle. Außerdem vermag die Evolution noch heute tragende Prinzipien der Sprachdynamik zu erklären (etwa die Valenzbeschränkungen, die im Zentrum der Modelle René Thoms standen). Im Rahmen der Evolution der symbolischen Formen (im Sinne von Ernst Cassirer) ergibt sich auch eine neue Problematisierung der visuellen Semiotik und der Ästhetik. Viele neuere Arbeiten des Autors (vgl. Anhang) befassen sich deshalb auch mit Fragen der visuellen Semiotik

Dynam.Paradigma Idee und Programm _________________13 und der Kunsttheorie (Leonardo da Vinci, Arcimboldo, Turner, Moore). Erweiterungen in die Architektur und Stadtsemiotik sind ebenfalls in Arbeit. Dieses Postskript kann nicht exhaustiv sein. An Monographien seien noch genannt: Stjernfelt, Frederik, 1992. Foramens besieging – Katastroftheori og semiotik; Larsen, Hans-Erik, 1996. The Aesthetics of the Elements. Imaginary Morphologies in Texts and Paintings; Pérez Herranz, Fernando-M., 1996, Lenguaje e intuición especial; Svend Østergaard, 1997. The Mathematics of Meaning; David L. Cooper, 1999. Linguistic Attractors. The Cognitive Dynamics of Language Acquisition and Change. (Siehe die Nachtragbibliographie am Ende des Textes.)

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