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SPORTaktiv April 2019

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AUF DIE<br />

GRÖSSE<br />

KOMMT<br />

BEIM MARATHON GILT<br />

DIESER SATZ. ALLER-<br />

DINGS VERKEHRT HER-<br />

UM. DORT SIND DIE KLEI-<br />

NEN DIE GRÖSSTEN, WEIL<br />

IHRE KÖRPERGRÖSSE EIN<br />

KRITISCHES MASS NICHT<br />

ÜBERSCHREITET. WAR-<br />

UM ES AUF DER 42,195<br />

KILOMETER LANGEN<br />

LAUFSTRECKE EIN VOR-<br />

TEIL IST, WENN MAN EIN<br />

BISSCHEN KLEINER IST.<br />

VON KLAUS MOLIDOR (177 CM, 63 KG)<br />

ES AN<br />

lso rechnet das Milchmädchen: Große<br />

Menschen haben lange Beine, machen<br />

dadurch größere Schritte und sind dadurch<br />

auch schneller. Warum sind sie<br />

dann auf der Marathondistanz nicht im<br />

Vorteil? Die Rechnung geht beim Gehen<br />

doch auf, wenn wir als 177 cm<br />

„große“ neben Zwei-Meter-Hünen in<br />

der Fußgängerzone spazieren. Immer ein<br />

bisschen hintennach, immer einen halben<br />

Schritt zu kurz. Warum war dann<br />

von den letzten fünf Marathon-Weltrekordhaltern<br />

nur einer mehr als 172<br />

cm groß?<br />

„Beim Laufen ist das anders als<br />

beim Gehen“, sagt Sportwissenschafter<br />

Kurt Steinbauer, selbst ehe-<br />

Illustration: istock<br />

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