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brandschutzkonzeption - Gemeinde Röderland

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Auf jedem ausrückenden

Auf jedem ausrückenden Fahrzeug muss mindestens ein Gruppenführer ausrücken, der den Einsatz dieses Fahrzeugs und seiner Mannschaft leitet. Weiterhin muss jedes Fahrzeug mit einem ausgebildeten Maschinisten mit dem entsprechenden Führerschein besetzt sein. Aus Tabelle 3.5 wird ersichtlich, dass möglichst alle Mannschaftsfunktionen die Befähigung als Atemgeräteträger haben müssen. Es sind jedoch mindestens zehn Atemgeräteträger notwendig! Abschließend ist entsprechend der FwDVen 3 „Einheiten im Löscheinsatz“ und 100 „Führungssysteme“ bei Einsätzen mit mehr als einer Löschgruppe ein Zugführer notwendig (vgl. Punkt 3.5.3.1). 3.4.3 Schutzziel „kritischer Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen“ 3.4.3.1 Definition Bei diesem Schutzziel handelt es sich um einen Verkehrsunfall in einem Kreuzungsbereich, bei dem zwei Personen eingeklemmt sind und durch technische Rettungsgeräte der Feuerwehr befreit werden müssen, unabhängig davon ob beide Personen in einem Fahrzeug oder in unterschiedlichen Fahrzeugen eingeklemmt sind. Sowohl die Einsatzstatistik der Gemeinde Röderland als auch die Statistik des Deutschen Feuerwehrverbandes weisen einen Anstieg der Einsatzzahlen mit technischen Rettungsmaßnahmen aus. Die Wahrscheinlichkeit für einen solchen Einsatz ist demnach hoch und das Schadenpotenzial ist als mittel zu bewerten, woraus sich ein hohes Risiko ergibt. Ein Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen wurde gewählt, da er sich in Bezug auf die vorzuhaltende Technik nur geringfügig von einem Einsatz mit einer eingeklemmten Person unterscheidet. Für jede eingeklemmte Person muss ein Rettungssatz am Einsatzort vorhanden sein. Es gilt jedoch vorrangig Folgendes: „Grundsatz muss aber – unabhängig von den vorhandenen Fahrzeugen – immer sein, über zwei komplette und unabhängige Rettungssätze am Unfallort (auch wenn i.d.R. nur einer eingesetzt wird) verfügen zu können, da es sonst zu großen Verzögerungen bei Ausfällen kommt!“ [11, S. 20] - 62 -

3.4.3.2 Mindesteinsatzstärke und notwendige technische Ausstattung Südmersen [11, S. 225 f] hat für einen Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person die minimale Personalstärke definiert. Diese wird für einen Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen erweitert um − einen weiteren Angriffstrupp, der die Rettung der zweiten eingeklemmten Person durchführt, − einen Erste-Hilfe-Trupp − einen weiteren Sicherungstrupp für das zweite Fahrzeug und − einen Gruppenführer, der die Sicherungsmaßnahmen koordiniert. Der Erste-Hilfe-Trupp ist notwendig, da bei diesem Schadenereignis mit hoher Wahrscheinlichkeit weitere Personen verletzt sind. Die zuerst eintreffenden Rettungsdienstfahrzeuge werden jedoch nicht in der Lage sein, alle Verletzten sofort versorgen zu können. Deshalb müssen bei dieser Aufgabe Feuerwehrangehörige unterstützend tätig werden, bis genügend Rettungsdienstkräfte vor Ort sind. Daraus ergibt sich, dass mindestens zwei Staffelfahrzeuge und ein Löschgruppenfahrzeug an der Einsatzstelle benötigt werden, die mindestens zwei komplette Rettungssätze mit sich führen. Die Aufgabenverteilung sieht in diesem Fall wie folgt aus: Funktion Einsatzkräfte Aufgaben Qualifikation Einsatzleiter 0 / 1 / 0 / 0 Leitung des Einsatzes, Kontakt mit Leitstelle, Nachforderungen Zugführer Gruppenführer 1 0 / 0 / 1 / 0 Führung der ersten Einheit, Koordinierung der Sicherungsmaßnahmen (gegen Verkehr, Brand u.a.) Maschinist 1 0 / 0 / 0 / 1 Fahrer des ersten Fahrzeugs, Unterstützung bei der Absicherung, danach für weitere Aufgaben verfügbar Sicherungstrupp 1 0 / 0 / 0 / 2 Einsatzstellenabsicherung, Vornahme von C-Rohr und Pulverlöscher Sicherungstrupp 2 0 / 0 / 0 / 2 Abklemmen der Fahrzeugbatterie, Unterbau des Unfallfahrzeugs in - 63 - Gruppenführer Führerschein, Maschinist Atemgeräteträger, Sprechfunk, Truppführer TH, Sprechfunk, Truppführer

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