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E_1948_Katalog_Jahresausgabe

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158 Illustrierte

158 Illustrierte Automobil-Revue Nr. l Was wollen Sie wissen 2 Que desirez-vous savoir 7 Im Leben des Automobilisten gibt es manches Mal mente, in Un automobiliste se demande maintes fois qui l'a depasse, a denen Sie gerne dies oder jenes wissen möchten, überholt hat, oder wem der rassig(;) Wagen qui appartient la splendide machine stationnee devant l'hotel, l'intrepide conductrice qu'il vient de croiser? Peut-etre einem Hotel steht, oder was für ein Stupsnäs en Sie soeben aussi des e-t-il savoir qui est responsable d'un incident critique im offenen Zweisitzer gekreuzt hat. Oder vie eicht auch, wer wohl an der einen oder andern kritischen erkehrssituation schuld ist. AUTO-IND X repond a toutes ces questions. II contient en effet Ober alle diese Fragen gibt Ihnen der AUTO-IND les numer s de plus de 120 000 voitures particulieres et camions enthält die Nummern und Adressen von über 120 0 Personen- resses de leurs proprietaires. L'dition 1948 completeund Lastwagen. Die vollständig neu überarbeitete u gründrevisee et consciencieusement mise a jour paraitra au lieh geprüfte Ausgabe 1948 ist anfangs März erschienen u ...... 1--- debut de mars. E lle est en vente dans les librairies et chez les kann in den Buchhandlungen oder direkt beim Verlag zum Preise von Fr. 15.- plus WUST bezogen werden. editeurs au prix de Fr. 15.- plus icha. VERLAG HALLWAG Abt. Auto-Touristik Breitenrainstrasse 97 - Bern l:D ITI ONS HALLWAG Service de tourisme automobile Breitenrainstrasse 97 - Berne

illustrierte Automobil-Revue Nr. 1 159 Platzverhältnisse - einst und jetzt Proportion des sieges, hier et aujourd'hui Zwischen dem lebensfrohen, koketten amerikanischen Karosseriestil und der viel zurückhaltenderer europäischen Bauweise liessen sich heute selbst politische und geschichtliche Analogien ziehen. Tatsache ist, dass viele Baumerkmale wie breite Kühlerverschalung, sich nach hinten öffnende Motorhauben, sehr schräge und abgerundete Fenster neben den obenerwähnten Charakteristiken sich mehr und mehr durchsetzen. Unter den Karosserieformen ist die geschlossene Bauart nach wie vor unbestrittener Champion, das Cabriolet und die Cabrio-Limousine ein erfolgreicher Zweiter und der offene Wagen mit Ausnahme einiger Sportfahrzeuge gänzlich verschwunden. Technische Neuerungen sind auch im Karosseriebau zu registrieren. Um das Eindringen von Motorenöldämpfen oder auch Auspuffgasen in den Passagierraum zu vermeiden, werden amerikanische Limousinen mit Klimaanlagen versehen. Bei einer solchen wird gereinigte und wenn nötig auch vorgewärmte Luft in den Passagierraum gebracht. Im Innern desselben herrscht ein kleiner Überdruck. So können von aussen keine unerwünschten Gerüche in · den Passagierraum eindringen. Gleichzeitig übernimmt diese Anlage die Wagenheizung. Gekrümmte, der Aussenform der Wagen angepasste Scheiben werden mehr und mehr verwendet. Auch Aufbauten mit reichlicher Verwendung von Plexiglas werden populärer. Allgemein werden die · Sichtverhältnisse auch der hintern Passagiere verbessert. In den USA wurde ein neues Sicherheitsglas mit leitender Zwischenschicht entwickelt. Wird diese durch Strom beschickt, so verbürgt eine solche Scheibe einen vollständigen Frostschutz. Zur Erhöhung des Komfortes verwendet man Druckluft für die Betätigung von Cabrioletdächern, Fenster und der Sitzverstellung. Als Baustoffe für Karosserien dominieren Stahl und Leichtmetall. Holz wird auch für Spezialausführungen selten mehr verwendet, da man auch bei Einzelanfertigungen mehr und mehr geschweisste Stahlrohr- oder Leichtmetallgerippe baut. Ebenfalls finden die neuen Kunststoffe im Automobilbau E.ngang. Damit ist unser diesjähriger Überblick abgeschlossen. Er zeigt deutlich, dass die auf den Genfer Salon 1948 herausgekommenen Nachkriegswagen eine Reihe von Merkmalen besitzen, die als wirkliche, für den praktischen Automobilisten wie auch für den Techniker ins Gewicht fallende Fortschritte bezeichnet werden dürfen. Der Endpunkt im Automobilbau ist damit aber noch nicht erreicht; hoffentlich bietet sich übers Jahr an gleicher Stelle Gelegenheit, die sich in der Zwischenzeit der Verwirkl:chung nähernden Fortschritte zu registrieren. Alles fliesst, wie der Grieche sagt; dies galt und gilt auch weiterhin für die Automobiltechnik. Die Vordersitze: Oben die schmale, hohe Karosserie von früher mit Schalthebel und Handbremse In der Mitte, unten die breite drelplätzlge Vordersitzbank mit Lenkradschaltung und Handbremshebel unter dem Armaturenbrett Les si4\ges de l'avant, en haut carrosse„ rle etroite de jadla avec le levier des vitesses et le {rein a main au :rnilieu: en has le large banc avant avec levier de vitesses au volant et frein ä. m.ain au tableau de bord Die Hintersitze: Oben hohe, schmale Sitze· über der Hinterachse unten nach vorn geschobene, tiefe Sitze, tiefe Kardanwell.,, dr.ei bequeme Plätze Les sieges de l'arriere, en haut banquette courte au-dessus de 1 'essieu arriere, en bas la banqutte est plue en &vant, plus' hasse, l'arhre de trans„ mission est plus bas, trois places confortal>les L'acier et les alliages legers dominent la construction des carrosseries, qui comptent de moins en moins d'elements en bois. On fait appel tres souvent a une structure en acier, sous forme de profiles ou de tubes, revetue de panneaux en alliage leger. Les carrosseries en bois, dites station-wagons, gardent meme en Suisse une certaine popularite. L'amelioration du confort se remarque a l'emploi de mecanismes automatiques pour l'ouverture et la fermeture des glaces, pour la manceuvre de la capote des cabriolets; par l'emploi de caoutchouc mousse indeformable pour le rembourrage des sieges, par la generalisation de dispositifs de chauffage, d'aeration, de conditionnement de l'air, etc. Le Salon de l'automobile de Geneve sera l'occasion d'examiner tous les elements que nous venons succinctement d'etudier; il prouvern une fois encore les progres realises et la vitalite d'une industrie puissante entre .toutes. Die selbsttragende Karosserie des Hudson 1948 Carrosserie autoporteuse de la Hudson 1948