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Inklusive Leidenschaft. Lesben, Schwule ... - Berlin.de

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125 Ab 1972 habe ich

125 Ab 1972 habe ich mich in der Schwulenbewegung engagiert, unter anderem. um in der sogenannten Subkultur andere, humanere Umgangsformen zu etablieren. Dies im Unterschied zu jenen bewegten Männern, die die kommerziellen Szenen radikal ablehnten und Alternativen suchten. Ein Meilenstein des Alternativen war 1979 “Homolulu”. Ich war mit meinen 36 Jahren einer der älteren Teilnehmer. Und natürlich fühlte ich mich sexuell ausgegrenzt und zwar heftiger als in der schwulen Kommerzszene, in der ich mich sonst ebenfalls bewegte. Rückblickend kann ich sagen, dass mich heute sexuelle Ausgrenzung wesentlich weniger verletzt als damals. Schöne schwule Welt Rainer Schilling Vorstand der Berliner AIDS-Hilfe Berliner Aids-Hilfe e.V. Meinekestr. 12 | 10719 Berlin Telefon 030 / 88 56 40 0 email@berlin-aidshilfe.de | www.berlin-aidshilfe.de Die Sexualisierung des Männerkörpers aus Sicht eines Journalisten und Queertheoretikers Peter Rehberg Ich spreche hier aus der extrem widersprüchlichen Position eines Chefredakteurs, der gleichzeitig Queer-Theoretiker ist. Die journalistische Arbeit hält dem Blick des Theoretikers nicht immer stand – der Theoretiker fordert Dinge, die der Journalist, der mit einem schwulen Medium sein Geld verdient, nicht einlösen kann. Ich werde hier also: • Die Bilderpolitik der Zeitschrift MÄNNER (früher: MÄNNER AKTUELL) beschreiben und analysieren, und • Alternativen innerhalb des bestehenden Mediums aufzeigen.

126 Schöne schwule Welt Nicht älter als 30 Jahre, besser 27. Eher mitteleuropäisch als südeuropäisch, auf gar keinen Fall schwarz oder asiatisch. Latino als Ausnahme. Keine Exotik, sondern ein hyperreales Ich-Ideal. Am liebsten ein mehr oder weniger mitteleuropäischer / nordamerikanischer weißer („caucasian“) Muscleman / boy mit trainiertem Oberkörper, denn der wird nackt zu sehen sein – Porträts, die die Persönlichkeit in den Vordergrund treten lassen, gehen nicht, sie polarisieren zu sehr, wenn es nicht mehr zu sehen gibt als das. So in etwa lassen sich die Kriterien beschreiben, nach denen Covermodels für das schwule Monatsmagazin MÄNNER ausgesucht werden, für das ich seit vier Jahren die Chefredaktion mache. Jedes Abweichen von dieser Formel wird als wirtschaftliches Risiko verstanden (zum Beispiel verkaufen sich Porträt-Cover in der Regel 20-30% schlechter als nackte Oberkörper), womit sich die Bildpolitik im Bruno Gmünder Verlag rigider erweist als bei Gayromeo – wo durch die Fetischisierung verschiedener Vorlieben und Altersgruppen noch jeder irgendwie seine Nische finden kann. Die Sexualisierung des Männerkörpers (wie im Fall der Vermarktung des weiblichen Körpers in den straighten Medien) ist im Fall der schwulen Presse publizistischer Konservativismus: Die Vermarktung sexualisierter Männlichkeit ist der kleinste gemeinsame Nenner, der trotz einer erheblichen Diversifizierung der schwulen Szene in den letzten beiden Jahrzehnten gerade in einer zusehends schwieriger werdenden Print-Landschaft noch einen Marktwert des Magazins zu garantieren verspricht. Dabei stellt sich, wie bei Hetenmedien, die Frage, ob das Publikum nicht schon längst intelligenter ist als die Macher des Mediums glauben. Man müsste diese Ideologie also nicht nur politisch, sondern auch wirtschaftlich zur Debatte stellen: Haben nicht Magazine wie BUTT längst gezeigt, dass es ästhetisch aufregendere Wege gibt, die jedenfalls nicht automatisch die gleichen Ausschließungsmechanismen der schwulen Mainstream-Produkte wiederholen? Aus der Perspektive des Blattmachers, nicht des Kritikers, darf man aber auch nicht vergessen, dass BUTT quasi ein Hobby der niederländischen Herausgeber ist, also nicht wirtschaftlich arbeiten muss. Und ein weniger sexualisiertes (allerdings nicht unbedingt weniger genormtes) Magazin wie FRONT hat es vor ein

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