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Tabelle 54: Abschätzung der wirtschaftlichen Effekte des Tourismus im Gebiet des

Lüchow-Dannenberger Teils des Gebiets des Elbetals

Anzahl Übernachtungen 582850

Ausgaben pro Übernachtungsgast/Tag

DM133,-

Umsatz aus Übernachtungstourismus

DM77.519.050,-

Anzahl Tagesgäste 100 000

Ausgaben pro Tagesgast

DM33,70

Umsatz aus Tagestourismus

DM3.370.000,-

Anzahl Campingübernachtungen 150-200.000

Ausgaben pro Camper/Tag

DM45,23

Umsatz aus Campingtourismus

DM6.784.500,-

Umsatz aus Übemachtungs- und Tagestourismus

= Nettoumsatz

Einkommensbeitrag bei einer Wertschöpfungsquote

von 42 %

Wertschöpfung multipliziert mit dem Einkommensmultiplikator

(1,7)

durchschnittlicher Einkommensbeitrag je Einwohner

(43.273 EW in den zum Elbetal gehörenden

Gemeinden)

Anteil der FV-abhängigen Einkommen am Jahreseinkommen/je

Beschäftigten (DM 44.573)

Anzahl der fremdenverkehrsabhängigen Vollzeitarbeitsplätze

(gesamte Wertschöpfung: Jahreseinkommen

je Beschäftigten)

DM87.673.550

DM36.882.891

DM62.598.915

DM 1.446,-/EW/a

3,2 %

1.404 Vollzeitarbeitsplätze

Quelle: Modellrechnungen nach Angaben des DWIF (1985,1987) und BTE 1989 sowie BTE/ Futour 1994, eigene

Erhebungen, Schätzungen und Berechnungen

1400 Arbeitsplätze gegenwärtig auf niedersächsischem Gebiet, bzw. ein Anteil von

11 % bezogen auf die Anzahl der SV-pflichtigen Beschäftigten im LK Lüchow-

Dannenberg zeigen u.E., daß einerseits der Tourismus zu einem wichtigen Standbein

der regionalwirtschaftlichen Entwicklung geworden ist, andererseits jedoch die

regionalwirtschaftlichen Effekte nicht überschätzt werden dürfen. Der Tourismus

kann immer nur ein Baustein sein und sollte (nicht zuletzt auch aus Umwelt- und

Naturschutzgründen) nicht zum dominierenden Wirtschaftszweig werden. Bei den

errechneten Werten für den LK Lüchow-Dannenberg ist zu bedenken, daß der 1992

erreichte Stand Ergebnis einer beinahe 30-jährigen Entwicklungsgeschichte ländlichen

Strukturwandels ist, der mit erheblichen öffentlichen Fördermitteln vorangetrieben

wurde.

3.3.4 Struktur des touristischen Angebotes

Bei der Beschreibung der Struktur des touristischen Angebotes gilt es zwischen dem

niedersächsischen Teilgebiet (inkl. Amt Neuhaus) und den ostelbischen Teilgebieten

(ohne Amt Neuhaus) zu unterscheiden.

3.3.4.1 Niedersächsisches Teilgebiet

Für das niedersächsische Teilgebiet wurde von BTE/ Futour folgendes Stärken-

Schwächen-Profil ausgewiesen:

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