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Informationstechnik und Wissensverarbeitung in der ...

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<strong>Informationstechnik</strong> <strong>und</strong> <strong>Wissensverarbeitung</strong> <strong>in</strong> <strong>der</strong> Produktentwicklung<br />

Universität Stuttgart<br />

<strong>Informationstechnik</strong> <strong>und</strong> <strong>Wissensverarbeitung</strong> <strong>in</strong> <strong>der</strong> Produktentwicklung<br />

6. 3 Feature <strong>in</strong> <strong>der</strong> Karosserieentwicklung<br />

Arten von Features<br />

E<strong>in</strong> Design-Feature besteht aus e<strong>in</strong>em e<strong>in</strong>zelnen o<strong>der</strong> e<strong>in</strong>er Topologie von<br />

geometrischen Elementen mit e<strong>in</strong>er geme<strong>in</strong>samen funktionalen Bedeutung. Die<br />

funktionale Bedeutung des Design-Features wird durch ihre geometrische Form<br />

sowie durch Maß-, Form- <strong>und</strong> Lagetoleranzen repräsentiert.<br />

E<strong>in</strong> Manufactur<strong>in</strong>g-Feature verknüpft e<strong>in</strong> Design-Feature mit e<strong>in</strong>em<br />

Fertigungsprozess. Über Manufactur<strong>in</strong>g-Features ist das Fertigteil sowie e<strong>in</strong>e<br />

beliebiger Fertigungsabschnitt <strong>in</strong> Abhängigkeit des Rohteils abgebildet.<br />

E<strong>in</strong> Assembly-Feature verknüpft verschiedene Design-Features<br />

unterschiedlicher Werkstücke <strong>und</strong> beschreibt den Zusammenbau sowie die<br />

erfor<strong>der</strong>lichen Zusammenbaustufen e<strong>in</strong>es Bauteils. Hierzu gehören auch die<br />

Darstellung <strong>der</strong> E<strong>in</strong>baubed<strong>in</strong>gungen sowie des Fügeprozesses.<br />

E<strong>in</strong> Inspection-Feature enthält folgerichtig alle Informationen, die zur<br />

Überprüfung e<strong>in</strong>es Design-Features o<strong>der</strong> e<strong>in</strong>es Assembly-Features <strong>und</strong> <strong>der</strong>en<br />

funktionalen Bedeutung (Verifikation des Bauteils) o<strong>der</strong> e<strong>in</strong>es<br />

Fertigungsabschnitts (Verifikation des Fertigungsprozesses), beschrieben durch<br />

Manufactur<strong>in</strong>g-Features, erfor<strong>der</strong>lich s<strong>in</strong>d.<br />

Prof. Alfred Katzenbach W<strong>in</strong>tersemester 2010 / 127<br />

Sommersemester 2011<br />

<strong>Informationstechnik</strong> <strong>und</strong> <strong>Wissensverarbeitung</strong> <strong>in</strong> <strong>der</strong> Produktentwicklung<br />

6. 3 Feature <strong>in</strong> <strong>der</strong> Karosserieentwicklung<br />

Karosserie-Features<br />

...von <strong>der</strong> E<strong>in</strong>zelfläche<br />

zum Design-Feature<br />

Ohne Features:<br />

• Beschnittgeometrie (Face) als<br />

Ergebnis e<strong>in</strong>er Folge von<br />

Konstruktionsschritten<br />

• Unübersichtliche Darstellung des<br />

Strukturbaums<br />

• Gefahr von Inkonsistenzen<br />

Mit Features:<br />

• Konstruktionslogik im Feature<br />

h<strong>in</strong>terlegt<br />

• Feature bleibt im Strukturbaum als<br />

persistentes Element enthalten<br />

• Feature-Parameter direkt<br />

modifizierbar<br />

• Wie<strong>der</strong>verwendbarkeit<br />

Prof. Alfred Katzenbach W<strong>in</strong>tersemester 2010 / 128<br />

Sommersemester 2011<br />

Prof. Alfred Katzenbach

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