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Schriftenreihe des Instituts für Transportwirtschaft und Logistik Nr. 7

Schriftenreihe des Instituts für Transportwirtschaft und Logistik Nr. 7

Wien gegründet. Seit

Wien gegründet. Seit Mai 2006 ist auch das Österreichische Forschungs- und Prüfzentrum Arsenal diesem Projekt beigetreten. Ziel dieses Systems ist das Aggregieren von Verkehrsdaten, mit denen ein Verkehrsbild über die aktuelle Verkehrslage beziehungsweise Verkehrsqualität in Echtzeit dargestellt werden kann. Dabei bildet der Einsatz jener IuK-Technologien den Forschungsschwerpunkt, welcher die Gewinnung, Verarbeitung und Bereitstellung verkehrsbezogener Daten unterstützt. Beispiele dafür sind die GPS-Systeme und Methoden, die auf der GSM-Technologie basieren. Zurzeit sind zirka 800 Wiener Taxis mit GPS-Ortungsgeräten ausgestattet, die im 45-Sekunden-Intervall Positionsdaten übermittelt. 309 Die Abbildung 39 zeigt das Ergebnis der Verkehrsdatenerhebung durch das „Floating Car Data System“. Abbildung 39: Verkehrsbild Wien 310 Aber nicht nur aufgrund der eingangs beschriebenen Datengewinnung wäre eine Zusammenarbeit zwischen den Projektbeteiligten des FCD-Projekts und den Wiener Kleintransporteuren von Vorteil. Während die Wiener Kleintransporteure durch den Forschungsfortschritt und von dem hohen technischen Wissensstand des Projektteams profitieren könnten, bieten sich die Fahrzeuge der Wiener Kleintransporteure als ideale Transponder für die dynamische Datenerhebung an. Angesichts der beschriebenen Möglichkeit sollte eine Zusammenarbeit angestrebt werden, da dadurch Synergieeffekte freigesetzt werden könnten. 309 vgl. Weick, Werner (2008), o.S. 310 vgl. Verkehrsmanagement Wien – Magistratsabteilung 46 (2008b), o.S. 106

5.3. „Intelligent Transport System“ (ITS) Das KTAK-Konzept basiert auf einem Satellitensystem, mit dem, in Verbindung von Navigationssystemen und den Mobilfunknetzen, Daten vom Auftraggeber an das zuständige Verkehrsmittel übertragen werden. Die Zuständigkeit des Verkehrsmittels ergibt sich dabei aus Regeln, die im System konfiguriert wurden. Diese Regeln beziehen sich sowohl auf Individual- als auch auf Standortinformationen der Fahrzeuge. Aufgrund des fortgeschrittenen Entwicklungsstandes in der IuK-Technologie kann bereits auf eine Vielzahl von Projekten verwiesen werden, die wie das KTAK-Konzept, zur Verbesserung des innerstädtischen Verkehrs neue IuK- Technologien einsetzen. In der aktuellen Literatur werden diese Systeme zum Begriff „Intelligent Transport Systems (ITS)“ zusammengefasst und folgendermaßen definiert: „ITS can be defined as the application of computing, information und communications technologies to the real-time management of vehicles and networks involving the movement of people and goods.“ 311 Dabei werden mit diesem System folgende Ziele angestrebt: 312 • Der freie Zugang zur Mobilität für die gesamte Bevölkerung. • Die Verbesserung der Mobilität durch die Reduktion des motorisierten Individualverkehrs und durch die Erhöhung des „Modal Split“ zugunsten umweltfreundlicher Transportmittel. • Die Verbesserung der Effizienz und Produktivität im Wirtschaftsverkehr. • Die Erhöhung der Verkehrssicherheit. • Die Reduktion der negativen Auswirkungen auf die Umwelt, speziell in Ballungsgebieten. Dieses Kapitel dient zur Systematisierung des „Intelligent Transport System (ITS)“ um dann in weiterer Folge die Anwendbarkeit auf das KTAK-Konzept zu bestimmen. Die grundlegenden Merkmalsausprägungen des ITS werden auf Basis von Projekten empirisch ermittelt und beschrieben. Dies gewährleistet einerseits einen praktischen Einblick in diesen Themenbereich und soll andererseits bereits ausgearbeitete Lösungsansätze sichtbar machen. Des Weiteren können diese Referenzprojekte beziehungsweise die Projektkoordinatoren als Anlaufstellen für einen gegenseitigen Erfahrungs- und Wissensaustausch in Themen wie die effiziente Anwendung des ITS, genützt werden. Dabei dient die Quellensammlung des Deutschen Bundesministeriums 311 Charles, Phil/Sayeg,, Phil (2005), S. 2 312 vgl. Weiland, Richard/Yokata, Toshiyuki (2004), S. 1 107

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