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Schriftenreihe des Instituts für Transportwirtschaft und Logistik Nr. 7

Schriftenreihe des Instituts für Transportwirtschaft und Logistik Nr. 7

umsatzorientierte

umsatzorientierte Strategien erkennen lassen. 3 Tree fügt die mangelnde wirtschaftliche Fachkenntnis der Kleintransportunternehmer als Ursache dafür hinzu. Aber auch der zunehmende Wettbewerb – sowohl zwischen den Kleintransportunternehmen selbst als auch mit den KEP-Unternehmen – muss als bedrohlicher Faktor für die Kleintransporteure angesehen werden. 4 Um dieser eingehenden Problembeschreibung entgegenzuwirken, hat Herr Dkfm. August Tree, der stellvertretende Obmann der Fachgruppe Kleintransporteure in der Wirtschaftskammer Wien, die Implementierung einer internetbasierten Auftragsabwicklung, mit dem Projektnamen KTAK – „Kleintransporteure auf Knopfdruck“, vorgeschlagen. Ziel soll dabei sein, die Leistungserbringung effizienter zu gestalten und dadurch eine verbesserte Ausgangssituation für die Transporteure, die Leistungsempfänger, aber auch für alle am Wirtschaftsverkehr beteiligten Akteure zu schaffen. Aufgrund dieser interdisziplinären Thematik muss der Forschungsschwerpunkt um die damit in Zusammenhang stehenden Akteure ergänzt werden. Hier ist es wichtig, dass dieses Projekt nicht nur durch den Teilnutzen der Kleintransporteure beurteilt, sondern vor allem eine ganzheitliche Perspektive gewählt wird. Aus dieser Beschreibung lässt sich der thematische Fokus dieser Arbeit auf die logistischen Lösungen zur Förderung der innerstädtischen Nachhaltigkeit beschränken. Zu klären, welchen Nutzen in diesem Zusammenhang eine internetbasierte Auftragsabwicklung schaffen könnte und ob dieses Instrument geeignet ist, die innerstädtische Nachhaltigkeit zu fördern, wird als Ziel für diese Arbeit definiert. Um die Lesbarkeit zu vereinfachen, wird auf die zusätzliche Formulierung der weiblichen Form verzichtet. Ich möchte deshalb darauf hinweisen, dass die ausschließliche Verwendung der männlichen Form explizit als geschlechtsunabhängig verstanden werden soll. 3 vgl. Fachgruppe Wien der Kleintransportunternehmungen (2008b), o.S. 4 vgl. Tree, August (2008b), o.S. 2

1.2. Forschungsfrage und Zielsetzung Auf Basis der vorangegangenen Problemformulierung kann folgende Forschungsfrage abgeleitet werden: • Welche Charakteristik muss das KTAK-Projekt aufweisen, um die innerstädtische Nachhaltigkeit zu fördern? Zur Beantwortung dieser Forschungsfrage werden die Ergebnisse aus einer Vielzahl von Projekten über Gebietslogistik- beziehungsweise „City-Logistik“-Konzepten analysiert, Gemeinsamkeiten aufgedeckt und diese Eigenschaftsmerkmale zu Faktoren verdichtet. Dabei werden die unterschiedlichen Ausprägungsformen dieser Teilkonzepte auf ihre Anwendbarkeit in dieser Problemstellung überprüft und beurteilt. Neben der Beantwortung dieser Forschungsfrage werden im Zuge dieser Arbeit auch nachstehende Aspekte behandelt: • Welche ökonomischen, ökologischen und sozialen Probleme treten im Zusammenhang mit dem städtischen Wirtschaftsverkehr auf? Eine Bestandsaufnahme des Wiener Wirtschaftsverkehrs und die Systematisierung durch die Behandlung der Thematik auf ökonomischer, ökologischer und sozialer Ebene soll einerseits eine ganzheitliche Betrachtung der mit dem Wirtschaftsverkehr in Zusammenhang stehenden Auswirkungen ermöglichen, andererseits aber auch die vom Wirtschaftsverkehr betroffenen Akteure hervorbringen. • Was sind die wesentlichen Merkmale der Umsetzung des KTAK-Projektes? Durch die Erkenntnisse über die typischen Eigenschaftsmerkmale der Logistikkonzepte in Ballungsgebieten werden, in Verbindung mit Workshops, projektspezifische Themenbereiche behandelt, die im Hinblick auf eine spätere Projektierung erforderlich sind. • Welche Handlungsempfehlungen können für die beteiligten Akteure abgeleitet werden? Aus dem gewonnenen Erkenntnisstand können Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, die sich sowohl auf die Wiener Kleintransporteure, als auch, aufgrund des interdisziplinären Charakters, auf die beteiligten Akteure des Wirtschaftsverkehrs beziehen. 3

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