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Resezierende Eingriffe

Resezierende Eingriffe an der Bauchspeicheldrüse 20 Ursächlich hierfür sind wahrscheinlich Veränderungen im autonomen Nervensystem der Bauchspeicheldrüse sowie ein Aufstau der Gallenflüssigkeit und des Pankreassaftes. Weitere Symptome können Blähungen, Völlegefühl oder chronische Durchfälle sein. Medikamentös nicht zu beherrschende Schmerzen sind der häufigste Grund für eine Operation. Weitere Gründe für eine Operation sind die entzündlich bedingte Einengung des Gallenganges bzw. des Zwölffingerdarmes und der Pfortader. Noch bis vor einigen Jahren erfolgte auch bei dieser Erkrankung die Operation nach KAUSCH-WHIPPLE. Heutzutage stehen in der chirurgischen Therapie verschiedene Verfahren mit geringerer Radikalität zur Auswahl. Allen gemeinsam ist eine möglichst gewebesparende Resektion mit Erhalt des Zwölffingerdarms. Die am häufigsten angewendete Methode ist die duodenumerhaltende Resektion nach BEGER, welche erstmals 1972 vorgestellt wurde. Ziel dieser Operationsmethode ist es, das chronisch veränderte Gewebe im Pankreaskopf unter Erhalt des Zwölffingerdarms zu entfernen, um den Schmerz zu beseitigen und eine Einengung der umliegenden Organe zu verhindern bzw. zu beseitigen. Eine Modifikation dieser Technik ist die Methode nach FREY. Bei diesem Verfahren erfolgt ebenfalls die Resektion des Pankreasgewebes im Kopf als Schrittmacherzentrum der chronischen Pankreatitis mit zusätzlicher Längsspaltung des gesamten Pankreasganges. Ein Vergleich dieser beiden Operationsmethoden konnte keinen Unterschied aufzeigen. Das neueste Verfahren ist die sogenannte „BERNER MODIFIKATION“ (BÜCHLER), welche eine Kombination der BEGER und der FREY Operation ist (siehe Zeichnung 4 und 5). Diesen Methoden ist gemeinsam, dass bei 80 bis 90 % der Patienten eine Schmerzfreiheit erzielt werden kann und die Mortalität (Sterblichkeit) unter 1 % liegt.

1 Zeichnung 4: Duodenumerhaltende „Pankreaskopfresektion“ in der „BERNER MODIFIKATION“ 2 Resezierende Eingriffe an der Bauchspeicheldrüse Zeichnung 5: Rekonstruktion der „BERNER MODIFIKATION“ der duodenumerhaltenden Pankreaskopf resektion Auf Grund der derzeitigen Studienlage kann man zusammenfassend sagen, dass bei der chronischen Pankreatitis eine duodenumerhaltende Operationsmethode anzuwenden ist, wenn kein Tumorverdacht vorliegt. Die Entscheidung, welches Verfahren angewendet wird („BEGER“, „FREY“, „BERNER MODIFIKATION“), obliegt der Entscheidung des einzelnen Operateurs und ist auch abhängig vom Lokalbefund. 1 2 1. Duodenum 2. Pankreas 21

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