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Resektion der

Resektion der Bauchspeicheldrüse 30 Immer muss auch nach einem manifesten Diabetes oder einer pathologischen Kohlenhydratstoffwechsellage gefahndet werden. Dafür eignet sich die orale Zuckerbelastung wegen des Fehlens der entero-insulären Achse nicht. Es muss die venöse Glucosebelastung nach CONARD – wie beim Patienten nach B-II-Operation – durchgeführt werden (s. S. 50). Zudem sollen nach der Pankreasresektion noch weitere, oft damit verbundene Funktionsbeeinträchtigungen beachtet werden. Sie sind in den Neuauflagen der „Anhaltspunkte“ berücksichtigt worden (z. B. chronische Entzündungen der Gallenwege, Komplikationen infolge Teilentfernung des Magens, sekundäre Ossifikationsstörungen, Milzverlust). Im Gegensatz zu manchen postoperativen Arztberichten, aus denen die morphologischen und funktionellen Veränderungen nicht eindeutig hervorgehen, eignen sich für die gutachterliche Beurteilung besonders die Untersuchungsbefunde der Pathologischen Institute. Deren Beziehung hat sich bei uns über viele Jahre für ärztliche und gutachterliche Zwecke außerordentlich bewährt.

Wichtigste Resektionsverfahren des Pankreas mit möglichen Funktionsdefiziten Pankreasteilresektionen: Von diesen Verfahren werden die drei am häufigsten durchgeführten vorgestellt (Tab. 4). Indikationen sind maligne Tumore und chronisch entzündliche Prozesse. Zahlreiche Modifikationen und Varianten mit zum Teil unterschiedlichen Ergebnissen sind publiziert worden, für Detailkenntnisse muss auf die entsprechende Spezialliteratur verwiesen werden (GALL und HERMANEK 1987, GO et al. 1993, GRABNER und MÄNNL 1988, KOZUSCHEK und PAQUET 1992, TREDE und SAEGER 1990, BEGER, BÜCHLER 1989 u. a.). Partielle Pankreatektomie a) b) c) Pankreaskopfresektion: Entfernung des Pankreaskopfes, Erhaltung oder Entfernung von 2 /3 des Magens, Entfernung des Zwölffingerdarms, Entfernung der Gallenblase, Pankrasschwanz bleibt erhalten in Verbindung mit dem Darm, Bilio-jejunale Anastomose Duodenumerhaltende Pankreasteilresektion: Subtotale Entfernung des Pankreaskopfes, Anlage eines Jejunuminterponats, Verbindung mit dem Pankreasschwanz und mit der Schnittfläche des Pankreasrests am Duodenum, Ggf. bilio-jejunale Anastomose Pankreaslinksresektion: Entfernung von unterschiedlich großen Teilen des Pankreas vom Pankreasschwanz her, meist Splenektomie Tab. 4: Partielle Pankreatektomie Resektion der Bauchspeicheldrüse 31

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