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Internistische

Internistische Konsequenzen 48 Die partielle Pankreatektomie ist nach wie vor der häufigste Eingriff an der Bauchspeicheldrüse. Die WHIPPLE-Operation unterscheidet sich von der totalen Pankreatektomie dadurch, dass noch ein Rest der Bauchspeicheldrüse erhalten wird, der zumeist noch einmal mit dem Darm verbunden werden kann. Die Restleistung des verbliebenen Bauchspeicheldrüsenteils reicht bei mehr als 50 % der Patienten aus, den Diabetes zu vermeiden. Eine Verdauungsinsuffizienz tritt allerdings häufig auf. Die Milzentfernung wird nur bei der seltener durchgeführten Linksresektion erforderlich. Bei der duodenumerhaltenden Pankreaskopfresektion (siehe Kapitel „Resektion der Bauchspeicheldrüse – relevante Gesichtspunkte für Begutachtungen nach dem Schwerbehindertengesetz“) können die funktionellen Ergebnisse insbesondere im Magen und oberen Dünndarm zu etwas anderen therapeutischen Konsequenzen führen (siehe S. 22). 1. Diabetes mellitus: Besonders erfreulich ist es, wenn der Zuckerstoffwechsel nach der Operation unverändert ist. Da aber ein Teil der Patienten im Laufe der nächsten Monate und Jahre noch einen Diabetes mellitus entwickelt, müssen bei den Kontrolluntersuchungen Blutzuckerbestimmungen durchgeführt werden. Nach Pankreasoperationen ist bei der Belastungsprobe immer zu beachten: Die Zuckerbelastung durch Trinken von Zuckerlösung (=orale Belastung) ist bei Fehlen der entero-insulären Achse untauglich. Hier ist die venöse Belastung mit Glucose nach CONARD vorzunehmen (0,33 g Glucose/kg Körpergewicht i. v.). Die in 15 min. Abständen abgenommenen Glucosewerte liegen im semilogmarithrischen Papier auf einer Geraden. Durch Zeichnen des Nullwertes erhält man den Ausgangsblutzucker. Wenn dieser zur Hälfte abgefallen ist, liest man den Zeitpunkt T ab. Nach der oben angegeben Formel ermittelt man den K G-Wert. K G über 1,2 = normal, K G unter 1,0 = diabetisch, K G zwischen 1,0 und 1,2 = Grenzbereich (siehe Abb. 6).

Glucose mg/dl mmol/l 300 16.7 250 C o 200 11.1 1 /2 Co 50 2.78 0 10 20 30 40 50 60 min Internistische Konsequenzen Graphische Ermittlung des K G : die Glucosewerte der 15. bis 60. min werden auf semilogarithmisches Papier als Funktion der Zeit aufgetragen und eine Gerade durch die Punkte gezogen. Der K G Wert entspricht der Steigung der Geraden. Ihr Schnittpunkt mit der Ordinate (C 0 ) gibt die Blutglucosekonzentration zum Zeitpunkt der Glucoseapplikation an. Aus der graphischen Darstellung wird der Zeitpunkt T in min abgelesen, an dem die Glucosekonzentration auf die Hälfte von C 0 abgefallen ist und der K G -Wert folgendermaßen berechnet: Abb. 6: Venöse Glucosebelastung (CONARD) nach L. THOMAS: „Labor und Diagnose”, Marburg, 1979 Der Diabetes mellitus nach partieller Pankreatektomie ist meistens weniger labil als derjenige nach totaler Pankreatektomie. Dennoch handelt es sich fast regelmäßig um einen insulinbedürftigen Diabetes mellitus. Das heißt, eine Behandlung mit oralen Diabetesmedikamenten (Tabletten von Sulfonylharnstoffen bzw. Biguaniden) ist nicht sinnvoll. K G = 49

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