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Der Burgbote 1988 (Jahrgang 68)

\ I 190 Gesang-Verein

\ I 190 Gesang-Verein sin gt: _ . ._"—"‚':"_:'i?':j2 ‘-V ‘wt „l Seitei Seite 2: Jägerchor ‘ Köln am Rhein. du schönes Städtchen (Freischütz) Volksweise Carl Maria von Weber Satz: Hermannjosef Rübben Benebte . 5 g p _ ' . Jägerchor Die Lorelei . Chormusik i? _‚ ’ (Euryanthe) Satz: FTiedrich Silcher Carl Maria von Weber 'ltaxt: Heinrich Heine Elne Auswahl ‘ f; ' 4 Nachtgesang im Walde Der frohe Wandersmann op. 75 Nr. 1 -° _ _ Franz Schubert Satz: Felix Mendelssohn-Bartholdy der SChonSten ' 4 . ._ .- ‘" Tiext: Joseph von Eichendorff Volkslieder _ ‚ ' p .7 .Der träumende See Robert Schumann Der Jäger aus Kurpfalz op. 31 Nr. 2 Volksweise des 18. Jhdts. Ritornell: Satz: A. von 0thegraven Die Rose stand im 'läu ‘ ._ 5 ‚ Robert Schumann Fein sein ' ‚ Volksweise aus dem Alpenland D'e Nacht ‚ FranZ'Schubert Mitternacht (Sopran-Solo: Edith Gabry-Kertesz) Satz: Hermannjosef Rübben Anton Bruckner/ ' Am Brünnele op. 12 Nr. 3 Mendelssohn Satz: Richard Ttunk Jungfrau dein schön' Gestalt Text..Julius Gersdorff ' Hans—Leo Haßler ‘ Abschied All' mein Gedanken Adolf Kirchl Kein schöner Land in dieser Zeit Volksweise von 1840 Satz: Christoph Klöver Schwäbische Volksweise Satz: Friedrich‘Silcher Die KasSette ist für DM 10,- auf der Geschäftsstelle erhältlich. August Simons Asphalt- und Straßenbaugesellschaft mbH Über 140 Jahre im Familienbesitz Vitalisstraße 100 - 5000 Köln 30 ' Telefon (02 21) 581503 O Verbundpflaster O Platten O Schwarzdecken O Gußasphalt Aktives Mitglied \ I —,_ l .‘ . . ‚ein 711/")143 (Im ’Uwh'um/m.’ Olli=_—:5 "6 Wilhelm Dahlmeyer. Bestattungsuniernehmen gegrunde11867 Der Kölner Männer- sseseses- 5000 Köln 41(Lindenihal)‚ Dürener Straße 211 Telefon 41 49 36

Veranstaltungen Kölner Stadt-Anzeiger 14. 11. 1988 191 der KlVIGV hat sich“. so Alt— Köllen—Präsident Kurt Ludes. „schon seit‘lahren. nicht nur durch das alljährliche „Divertissementchen“ um Köln Ve r— dienste erworben“. Stellvertre— tend für seine 160 Sangeskolle— gen nahm Horst Massau die Auszeichnung entgegen. Damit verbunden ist für ihn die Erhe— bung in den Rang eines Ehren— ratsherrn von „Alt—Köllen“. In seiner pointierten Lau— datio lieferte Kurt Rossa. Trä - ger der Goldenen Mütze 1987, die Erklärung dafür. warum nur einer der 160 Sänger eine Müt— ze erhielt: „DerChor—das sind 160 gestandene Persönlichkei— ten, die bekommt man eh‘ nicht untereinen Hut“. Wie es sich für einen Chor gehört. bedankten sich die Sänger für ihre erste karnevali— stische Auszeichnung auf musikalische Art. Unter der Leitung von Christoph Klöver begeisterten sie das Publikum mit einem bunten Ostermann— Potpourri. Den Rest des Abends aber konnten sich die Sänger selbst unterhalten lassen: Ob „Der Weltenbummler“ alias Gerd Rück. „De Höhner“. das “..Co— lonia—Duett“ oder zu vorge— rückter Stunde Willy Millo— witsch als Sitzungspräsident— es war eine runde Sache. Und so klang es dann am frühen Morgen nicht nur aus den Kehlen der 160 .‚Sangesknaben“ in einem Meer von bun— ten Luftballons: „So ein Tag so wunderschön wie heute“. aho“ „Mützen und Ehrenzeichen für Prominente und Karnevalisten Schlagartig vervielfachen konnte die KG „Alt—Köllen“ die Zahl ihrer bisherigen Mützen— Träger. denn aufder Bühne im Sa rtory drängelten sich gleich 160 schwarz—befrackte Sänger: der Kölner lN/Iänner—Gesang— Verein. Stellvertretend für den Chor ließ sich Leiter Horst Massau die straßbesetzte Nar— renkappe aufsetzen. Ange— sichts dieser Vielzahl \'on „gu— ten Stimmen. die fröhlichen. gutaussehenden. trinkfesten und reisefreudigen Männern gehören“ — so Vorjahresmüt— zenträger (‚)berstadtdirektor Kurt Rossa in seiner pointier— ten Laudatio — wirkte Alt—Köl— len—Präsident Kurt Ludes doch leicht xrr’erwirrt. Statt am ..heutigen“ freute er sich am „Heiligen Abend“ den Mäni'ier—Gesang—Ve rein auszeichnen zu können — für des— sen Köln—Werbung bei Gastspielen rund um die Welt ge— nauso wie für das .‚Zillche“. das jedes‘lahr eine neue kölsche P a rodie auf die Bühne bringt. Die Sänger bedankten sich ar— tig für den neuen Kopfschmuck und schmetterten stimmgewaltig Ostermannlieder und den Büttenmarsch von Alt—Köllen. Norbert Ramme“ Wahre Freude ist eine ernsthafte 5616/96. Setzeca Kurt Rossa Laudatio auf den Kölner Männer-Gesang-Verein anläßlieh der Verleihung der Goldenen Mütze durch den Präsidenten Kurt Ludes von „Alt Köllen vun 1883“ „Ich singe. wie der \r'ogel singt. der in den Zweigen wohnet; das Lied. das aus der Kehle dringt, ist Lohn. der reichlich lohnet. Doch darfich bitten. bitt' ich eins: lals’t mir den besten Becher W’eins in purem Golde reichen.“ HerrPräsident. meine werten Damen. sehr geehrte Herren! Sie kennen aus der Schul— zeit die berühmte Ballade „Der Sänger“ von Goethe. der vor dem König singt und dessen Geschenk. eine goldene Kette. \/'erschmäht und dann diesen herrlichen Vers hinausschmet— tert. den man sich durchaus vertont und vom Kölner Män—