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tion KÜS. Schon zur IAA

tion KÜS. Schon zur IAA im September 2009 bemängelte man, dass mit Gasanlagen in Fahrzeugen sehr sorglos umgegangen werde. Vor allem Undichtigkeiten und mangelhafte Befestigungen der Schläuche und Leitungen seien beanstandet worden. Dazu komme die Tatsache, dass die eingebauten ZDK ZUM THEMA Darauf sollten Sie achten „Seitdem Gasnachrüstsysteme in größerem Umfang eingebaut werden, empfiehlt der ZDK nur solche Systeme zu verwenden, für die der jeweilige Anbieter von Gasanlagen eine ausreichende Garantie nicht nur auf das Nachrüstsystem, sondern auch auf andere Fahrzeugteile gewährt, wie zum Beispiel Zylinderkopf, Motor, Katalysator. Inzwischen werden von allen etablierten Gasnachrüstsystemanbietern entsprechende Garantien angeboten. Darüber hinaus sollte beim Einbau eines Gasnachrüstsystems auf folgende drei Punkte geachtet werden: 1. Mit dem Einbau des Gasnachrüstsystems sollten nur solche Kfz-Betriebe beauftragt werden, die eine Anerkennung als GSP-Werkstatt haben (GSP = Gassystemeinbauprüfung) und die Mitglied der Kfz-Innung sind. Diese Betriebe sind erkennbar am blau-weißen Meisterschild sowie am Zusatzzeichen „Anerkannter Betrieb für Gassystemprüfung (GSP)“. Hier ist sichergestellt, dass die persönliche Zuverlässigkeit des Unternehmers/Geschäftsführers im Rahmen der Anerkennung überprüft wurde und dass das angestellte Personal regelmäßig an den in der StVZO vorgegebenen Schulungen teilnimmt. Entsprechende Schulungen werden von der Akademie Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (TAK) durchgeführt. Durch die Innungsmitgliedschaft des Betriebs hat der Kunde den Vorteil, dass er - sollte es tatsächlich zu einem Schaden kommen - die Kfz- Schiedsstelle anrufen kann. 2. Es sollten nur solche Gasnachrüstsysteme eingebaut werden, von denen der Hersteller beziehungsweise der Importeur bekannt ist. Außerdem ist darauf zu achten, dass es sich um den tatsächlich vom Nachrüstsystemhersteller autorisierten Importeur handelt. Leider gibt es immer wieder Fälle, dass Anlagen von zweifelhaften Importeuren zu geringen Preisen angeboten werden. Oft existieren diese Importeure nur sehr kurze Zeit am Markt und können, wenn Schäden auftreten, nicht mehr in Regress genommen werden. 3. Es sollte immer darauf bestanden werden, dass mit dem Einbau auch eine Garantie für möglicherweise betroffene Fahrzeugteile, insbesondere Motor und Katalysator, gewährt wird. Entsprechende Zusatzversicherungen werden teilweise kostenlos, teilweise zu relativ geringen Aufpreisen angeboten. Nach den bisherigen Erfahrungen mussten die entsprechenden Versicherungen bisher selten in Anspruch genommen werden, da bei Beachtung der ersten zwei Punkte Motorschäden eher die Ausnahme sind. Autogasanlagen oft nicht in den Fahrzeugpapieren eingetragen seien. „Bei den nachgerüsteten Gasanlagen in Fahrzeugen ist noch lange nicht der Standard erreicht, den die Verkehrssicherheit verlangt. Was unseren Experten teilweise vorgeführt wird, stimmt schon sehr nachdenklich. Wir empfehlen deshalb den Kunden, die Hände von Billigstangeboten zu lassen und nur einen qualifizierten und anerkannten Betrieb mit der Umrüstung zu beauftragen“, warnt Christoph Diwo, der Technische Leiter der KÜS. Das kann Ziegler aber wenig beruhigen: Der BFG werde seine ausgesprochene „Warnung an die Einbaubetriebe und Verbraucher“ erst zurücknehmen, wenn der Gesetzgeber in der Zukunft sicherstelle, dass mit dem In-Verkehr-Bringen und Verbau von Nachrüstgasanlagen in Deutschland und Europa die Verbraucher vor Schäden an ihren Fahrzeugen (Motoren) geschützt werden. Viele der aufgeführten und der Staatsanwaltschaft überreichten Missstände seien unter www.bfg-ev.com auch nachzulesen. An Abgastests gespart? Der BFG kritisiert auch, dass nachgerüstete Autos nicht ordnungsgemäß geprüft werden. Darüber hat das ZDF-Magazin „Frontal 21“ bereits Ende des vergangenen Jahres berichtet. Nach der Umrüstung würde kein Abgastest durchgeführt. Den Prüforganisationen TÜV und Dekra wird vorgeworfen, sich mit „Scheingutachten“ ein Millionengeschäft zu sichern. Die Recherchen von Frontal 21 zeigten, wie die großen Prüforganisationen bei der Zulassung von Autogasanlagen vorgehen. So stellen TÜV und Dekra so genannte „Einzel-Gutachten hinsichtlich der Abgasemission“ für Autos mit nachgerüsteten Gasanlagen aus, ohne jedoch den tatsächlichen Schadstoffausstoß des Fahrzeugs jemals gemessen zu haben. Beide Prüforganisationen nutzen laut Frontal 21 offenbar eine gesetzliche Grauzone. So sei es in „Ausnahmefällen“ möglich, dass die Abgasuntersuchungen lediglich an einzelnen „Referenzfahrzeugen“ durchgeführt werden. Die Testergebnisse werden dann massenweise auf Autos ähnlicher Bauart übertragen, ohne dass eine tatsächliche Überprüfung dieser Fahrzeuge erfolge. Tatsächlich werden die Grenzwerte aber bei den umgerüsteten Fahrzeugen nicht immer eingehalten. „Die Aussagen des Bundes Freier Gastankstellen e.V., besonders die des Herrn Ziegler, sind uns bekannt“, sagt Hans- Georg Marmit, Pressesprecher der KÜS. „Es handelt sich bei der Begutachtung der Anlagen um eine Tätigkeit der Technischen Prüfstelle. Diese werden, aufgrund noch bestehender Monopolstrukturen, ausschließ- lich von den Überwachungsorganisationen TÜV und Dekra betrieben. Sie verstehen, dass wir daher zu den vorliegenden Aussagen keine Position beziehen können, die KÜS ist in diesem Bereich nicht tätig.“ TÜV und Dekra wiesen die Kritik zurück. Das Prinzip der Referenzgutachten sei gesetzeskonform. So habe im September dieses Jahres auch der “Bund-Länder-Fachausschuss technisches Kraftfahrwesen” bestätigt, dass es “keinen Änderungsbedarf” gebe. Kein Kommentar Umwelt Bundes Amt mit dem ABE-genehmigten electronic ValveProtector schützt Ventile und Ventilsitze reinigt Injektoren und Treibstoffsystem weniger Verschleiß und längere Lebensdauer optimiert den Verbrauch und die Schadstoffemissionen für alle Additiv-Dosiersysteme geeignet Beim TÜV Rheinland nimmt Pressesprecher Wolfgang Parts Stellung: „Für die Kritik an den Inhalten der ECE Regelung 115 beziehungsweise 67.01 oder 110 ist der Ansprechpartner die UNECE in Genf, die diese Vorschriften erlassen hat. Für die Genehmigung der Gasanlagen nach dieser Genehmigung sind die Genehmigungsbehörden der einzelnen Mitgliedsstaaten, in Deutschland das Kraftfahrtbundesamt, zuständig, wobei Genehmigungen aus anderen Mitgliedsländern gegenseitig anerkannt werden müssen. Den in der angegebenen Internetseite des Verbandes beschriebenen Umstand, daß die R115-Anlagen Sachmängel aufweisen, können wir nicht kommentieren. Wir bestätigen allerdings, dass die entsprechenden Prüfungen durch uns � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � amz - auto | motor | zubehör Nr. 9-2010 139

technik autogas mit größter Sorgfalt unter unbedingter Einhaltung der Prüfvorschrift durchgeführt wurden und werden. Zudem weisen wir darauf hin, dass im Rahmen von CoP-Prüfungen durch die Behörde an Gasanlagen von uns betreuter Gasanlagenherstellern keine sicherheits- oder umwelttechnischen Auffälligkeiten festgestellt wurden. Im §41a StVZO heißt es in der Tat, dass Gas-Nachrüstsysteme, die nach der ECE R115 geprüft (beispielsweise vom TÜV) und genehmigt (von der Aufsichtsbehörde) wurden, nach dem Einbau durch eine befähigte GSP (Gassystemeinbauprüfung)-Werkstatt, nicht mehr dem TÜV/Dekra vorgeführt zu werden brauchen. Vielmehr darf die nachrüstende Werkstatt den ordnungsgemäßen Einbau selbst bestätigen. Als Begründung für diese Möglichkeit wird seitens BMVBS auf die umfassenden erforderlichen Prüfungen zur Erlangung der STELLUNGNAHME Was der VDGI dazu sagt Der Verband der Gasanlagen-Importeure (VDGI) hat zu den Vorwürfen des BFI ebenfalls Stellung bezogen, sein Vorsitzender Elbert Vleeshhouwer: Es ist natürlich sehr umfangreich, was da seitens Ziegler vorgetragen wird, teilweise aber auch sehr irreführend und teilweise einfach auch falsch. Es ist richtig, dass es Schäden an Motoren gibt. Allerdings wird immer nur über „Motorschaden“ gesprochen, jedoch nie, welcher Schaden tatsächlich aufgetreten ist. Ein Motorschaden ist für uns begrifflich ein „kapitaler“ Schaden, der den Motor zerstört. Das, was wir jedoch an Schäden an mit LPG nachgerüsteten Motoren finden, ist überwiegend „VSR“ (Valve Seat Recession = Ventilsitzverschleiß). Dieser Verschleiß tritt verstärkt an den Zylinderköpfen auf, die seitens der Fahrzeug- oder Motorenhersteller so konstruiert wurden, daß diese Zylinderköpfe und Ventilsitze im Benzinbetrieb wohl klaglos bis zu 150.000 Kilometer „überstehen“, jedoch auf Grund der anderen Bedingungen im Gasbetrieb tatsächlich bereits zwischen 50.000 bis 75.000 Kilometer verschlissen sind. Der Ventilsitzverschleiß tritt aber auch an nicht umgerüsteten Motoren verschiedener Fahrzeughersteller auf, die dann im Wege der Gewährleistung oder Kulanz diese Schäden stillschweigend abarbeiten. Uns liegt zum Beispiel eine interne Liste eines französischen Herstellers vor, worin etwa 170.000 Motoren mit Seriennummern aufgeführt sind, an denen im Benzinbetrieb wegen mangelhafter Ausführung des Zylinderkopfes Schäden auftreten können. Diese werden anstandlos seitens der Vertragshändler dann ersetzt, wenn das Fahrzeug nicht auf Gas nachgerüstet wurde. Ist eine Gasanlage nachgerüstet, verweigert der Fahrzeughersteller jedoch die Gewährleistung oder Kulanz, obwohl ihm bekannt ist, daß der Fehler in seinem Haus liegt. Ein deutscher Fahrzeughersteller hat bei der Erprobung von 140 amz - auto | motor | zubehör Nr. 9-2010 ECE R115-Genehmigung für das Nachrüstsystem selbst verwiesen.“ Der ZDK verweist zu den Behauptungen des BFG („tausendfache Motorschäden“) auf eine Stellungnahme des „Arbeitskreises Gas“. Dieser Arbeitskreis besteht aus Vertretern der Überwachungsorganisationen, der Hersteller/Importe von Gasanlagen, des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und des ZDK. „Eine Stellungnahme zu den unkonkreten Unterstellungen des Bundesverbandes Freie Gastankstellen e.V. (BFG) ist nicht möglich, da hierfür Fakten zu konkreten Einzelfällen vorgelegt werden müssten. Sofern dies geschieht, sind die bestehenden Vorschriften zur Überwachung der amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfer bei den Technischen Prüfstellen, der Prüfingenieure der Überwachungsorganisationen Additiven erklärt, ihm genüge eine Standzeit von etwa 90.000 Kilometern, was danach an Schäden auftrete interessiere ihn gewährleistungsrechtlich nicht mehr. Zu der von Ziegler ausgearbeiteten „Sachmängelbeschreibung“ läßt sich folgendes sagen: Bis auf Vialle und Icom wird an allen anderen von Ziegler aufgeführten Nachrüstanlagen das Gas nicht flüssig eingespritzt, sondern gasförmig eingeblasen. Woher Ziegler also die Meßwerte in flüssiger Form hernimmt, ist uns schleierhaft und nicht nachvollziehbar. Um überhaupt Abweichung feststellen zu können, wäre es auch notwendig gewesen, die von den Herstellern genannten Werte aufzuführen. Moderne Steuergeräte von Gasnachrüstanlagen haben eine eigenständige, OBD-ähnliche Funktion. Über die von den Herstellern zur Verfügung gestellte Software können Fehler an der Gasnachrüstanlage ausgelesen werden. Die Gasnachrüstanlage folgt, wie Ziegler richtig anführt, der Benzinsteuerung, sodass Fehler in der Gemischaufbereitung von den Benzinsteuergeräten auf Grund abweichender Lambdawerte auch registriert, und bei gravierenden Abweichungen auch über die Motorkontrollleuchte angezeigt werden. ... Ziegler behauptet, der BFG existiere „seit vielen Jahren“. Der Verband wurde unseres Wissen gerade mal Ende 2008 ins Leben gerufen. Die Satzung datiert 23.05.2009. ... Ziegler rückt die technischen Dienste in die Nähe des organisierten Verbrechens. Lassen Sie uns drei Beispiele von der BFG nahe stehenden Personen berichten: Müller, Geschäftsführer der Intec und Mitbegründer der BFG, hat dem Unterzeichner Motorschutzgarantien zur Verfügung gestellt, die den Partnerbetrieben mit den Anlagen zusammen verkauft wurden. Nach einigen Monaten kam Müller auf den Unterzeichner zu und präsentierte Garantiehefte mit und der verantwortlichen Personen in anerkannten Werkstätten klar geregelt. Sofern Fakten zu Verstößen gegen bestehende Vorschriften oder darüber vorgelegt werden, werden die betroffenen Organisationen im Rahmen der bestehenden Vorschriften und ihrer jeweiligen Qualitätssicherungssysteme in Abstimmung mit den jeweiligen obersten Landesbehörden sicherstellen, dass die Ursachen für entsprechende Vorkommnisse beseitigt werden.“ Beim ZDK heißt es weiter: „Nach unserem Wissen wurden Fakten zu konkreten Fällen, in denen einer der Beteiligten vorschriftenwidrig gehandelt hat, bisher vom BFG nicht benannt.“ Der Streit zwischen BFG und den Prüforganisationen geht weiter. Wie er ausgeht ist derzeit noch ungewiss. Hans-Joachim Mag / Dr. Frauke Weber abgeänderten Bedingungen. Diese wurden vom Unterzechner verweigert, weil diese neuen Bedingungen den Endkunden deutlich schlechter stellen würde als ursprünglich vereinbart. Daraufhin hat Müller Endkunden des Unterzeichners angerufen und wegen „eines Fehlers im Garantieheft“ die Rücksendung/ Austausch des Garantieheftes verlangt. Gieger, freier Sachverständiger hat in einem vor Gericht anhängigen Verfahren wegen „Motorschaden“ ein Parteiengutachten an die Klägerin abgegeben, ohne überhaupt das Fahrzeug beziehungsweise den Motor oder dessen Einzelteile davon in Augenschein zu nehmen. Ziegler hat vor laufender Kamera behauptet, er könne am Laptop erkennen, dass an der Gasanlage Land/Landi-Renzo ALLE Einspritzdüsen defekt sind. Der Unterzeichner vertreibt selbst die Marke Landi als Alleinimporteur in Deutschland, Belgien, Niederlande sowie Großbrittanien. Es ist nicht möglich, mittels der von Ziegler gezeigten Software zu erkennen, dass die Düsen defekt sind. Tatsächlich gibt es defekte Düsen, aber an einem Motor sind niemals alle Düsen gleichzeitig defekt. ... Die technischen Dienste die der Unterzeichner kennt, stellen Abgasbestätigungen im Rahmen der Prüfungen nach ECE R83 aus. Dabei wird genauestens darauf geachtet, dass sowohl die Familienzugehörigkeit, die in der ECE R83 erlaubt ist, als auch die geprüften Motorleistungen eingehalten werden. An nachgerüsteten Fahrzeugen müsen technische Dienste KEINE Abgasprüfungen vornehmen. Alle Anlagen, die einer Einzelabnahme nach § 19/2 und Wiederherstellung der ABE nach § 21 bedürfen, werden den authorisierten Prüfstellen (Westdeutschland TÜV - Ostdeutschland Dekra) vorgeführt. Dieses Verfahren ist explizit im § 41a der StVZO vorgegeben, alle seriösen Importeure und deren Einbaubetrieb halten sich daran.

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