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amz_2010_09

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Für Intec Junior-Chef

Für Intec Junior-Chef Markus Müller ist das Votum des Auto-Fachhandels aus der „markt intern“-Umfrage, das von Verschleißschutz- Garantien bis hin zur Gas-Nachrüstung reicht, eine Sternstunde in der Unternehmens- Geschichte. Durchlassvolumen verbaut wurden.“ Dabei weist er auf Missstände bei Nachrüstung von Autogasanlagen durch schlecht geschultes Personal bei den Umrüstern und Unzulänglichkeiten bei den Autogasanlagen wie unterschiedliche Schlauchlängen zwischen Rails und Ansaugrohr oder zu lange Schläuche zwischen Verdampfer und Filter sowie zwischen Filter und Rails oder auch geknickte Schläuche hin. Desweiteren nennt er Mängeldetails wie falsche Einbaulage des Verdampfers und andere mehr, die bei den begutachteten Schadensfällen offensichtlich wurden. So muss es seiner Meinung nach bei Ausschaltung von Mängeln, die zu kapitalen Motorschäden führen, möglich sein, die Umrüstung auf Flüssiggas wieder mit deutlichem Vorrang vor allen anderen Alternativen in den Vordergrund zu stellen. Gasgarantien nur mit Intec Valve Protector „Wenn jemand sein Fahrzeug auf Flüssiggasbetrieb umstellen lassen will, so füllen wir nicht nur die Lücke der entfallenen Werksgarantie bei Neufahrzeugen, sondern stehen auch bei älteren Fahrzeugen als Garantiepartner bei Schäden am Motor zur Verfügung“, führt Markus Müller, Vorstandsvorsitzender der Intec AG, aus. Damit die Garantie einsetzen kann, ist die Beachtung der Einbau- und Wartungsvorschriften unabdingbar. Denn sie gilt nur bei Einbau der Gasanlage durch spezifizierte Werkstätten mit GAP- oder GSP- Nachweisen und vorschriftsmäßig sowie nachgewiesen die Wartung des Fahrzeugs durchgeführt wird. Zudem ist der Einbau einer Intec- Valve-Protector-Zusatzschmierung für Ventile und Ventilsitzringe zwingend erforderlich. Das High-Performence- Additiv enthält laut Müller alle Komponenten herkömmlicher LPG-Addive mit Mehrfachwirkung und ist zusätzlich mit Nano-Keramikteilchen, die zur Abfederung in Klopfbereichen und der verstärkten Schmierfähigkeit eingebracht sind, bis rund 2500 Grad Celsius hitzebeständig. Im Betrieb soll es den Ventileinschlag verhindern und Ventilen sowie Ventilsitzringen im LPG-Betrieb eine lange Lebensdauer gewähren. Das System besteht aus einem Additivtank und einer Additivpumpe, die vom Elektronik-Controller gesteuert wird. Zur Berechnung der benötigten Additivmenge werden die Gasventilsteuerzeiten verwendet. Das Additiv wird entweder durch eine Additivdüse vor der Drosselklappe oder über eine Additivweiche inklusive integriertem Rückschlagventil nach dem Verdampfer der Gasanlage eingebracht. Der Additivtank ist mit einem Füllstandssensor ausgerüstet und signalisiert rechtzeitig durch eine Kontrolllampe, wann Additiv nachgefüllt werden muss. Die korrekte Dosiermenge kann mit einem Laptop und kostenloser Programmiersoftware auf die jeweiligen Fahrzeugbedürfnisse angepasst werden. Die Software enthält auch eine Fahrzeugdatenbank, um die verschiedenen Einstellungen der Fahrzeuge abspeichern und bei Bedarf einlesen zu können, macht Müller deutlich. „Aufgrund der Zuverlässigkeit unserer Dosierpumpen und der durchschlagenden Wirkung des Additives Intec Valve Protect übernehmen wir künftig eine Garantie nach Wahl des Kunden über ein, zwei, drei, vier oder fünf Jahre bis zunächst 200.000 Kilometer je nach Kilometer-Stand bei Umrüstung. Dabei ist der gesamte Motor abgedeckt, bei Wegfall der Werksgarantie für die zuvor bestehende Laufzeit und danach wahlweise entweder nur der Zylinderkopfbereich oder weiterhin der gesamte Motor. Die Garantie gilt in Verbindung mit Intec Valve Protect auch bei Gasanlagen, die die UN ECE R 115 und R 83 nicht vollständig erfüllen und das für alle Fahrzeuge ohne Ausnahme von Marken und Typen. Für die Dosierpumpe besteht eine Betriebserlaubnis des Kraftfahrtbundesamtes, KBA- 911179. Gleichzeitig haben wir in den neuen Garantie-Bedingungen die Leistung bei gleichzeitiger Preisminderung für alle Vier- Zylinder-Fahrzeuge deutlich erweitert,“ gibt der Vorsitzende des Vorstandes zu verstehen. Besonders stolz ist man im Hause Müller auf die erhaltenen Auszeichnungen als „Bester Garantie-Anbieter“ der Jahre 2006/2007 und 2008/2009 des Verlages „markt intern“, nach einer Befragung von über 10.000 Gebrauchtfahrzeug-Händlern. Auch in Zukunft will man daher bestehende Geschäftsverbindungen festigen sowie neue hinzugewinnen und sich an dieser Messlatte messen lassen. Jürgen Rinn Leipzig, 9. – 13. 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technik autogas Es könnte besser laufen _ Wirtschaftskrise und Billiganbieter haben das Autogascentrum von Torsten Jänsch schwer getroffen. Jetzt füllen sich langsam wieder die Auftragsbücher. W enn jemand unter der Abwrackprämie gelitten hat, dann Torsten Jänsch: „In den Jahren 2007 und 2008 haben wir jede Woche sieben bis acht, in Spitzenzeiten bis zu 13 Fahrzeuge auf Autogas umgerüstet“, berichtet der Geschäftsführer, der Ende 2005 sein Autogascentrum in Hannover eröffnet hat. „Die Abwrackprämie war nicht gut für´s Geschäft“, drückt er es vorsichtig aus. Fakt ist: „Vergangenes 166 amz - auto | motor | zubehör Nr. 9-2010 Jahr hätte ich aufgeben können, aber da hatte ich gerade investiert“, berichtet der 45-Jährige. Das Durchhalten hat sich gelohnt, seit einigen Monaten füllen sich die Auftragsbücher wieder. Drei bis vier Autos arbeiten Jänsch und seine Mannschaft jetzt wöchentlich ab. Mehr als 3000 Fahrzeuge haben sie in den vergangenen Jahren umgerüstet, darunter auch viele Taxen. Die Abwrackprämie war nicht das einzige Problem, mit dem der Unternehmer zu kämpfen hatte. Billiganbieter haben mit schlechter Qualität, die zu Motorproblemen führt, die ganze Autogas-Technik in Verruf gebracht. „Und das Geld sitzt nicht mehr so locker“, sagt Jänsch. Selbst wenn eine Autogas-Anlage Geld einspart, ist bei vielen potentiellen Kunden der Einbau einfach nicht mehr drin – obwohl der Hannoveraner dafür eine Finanzierung anbietet. Und teilweise sind die Autos zu alt, als dass sich der Umbau noch lohnen würde. „Einen Preiskampf mache ich nicht mit“, sagt Jänsch, der nur hochwertige Systeme und Komponenten verbaut. „Bei schlechter Qualität ist der Ärger vorprogrammiert, das sehe ich an den Fahrzeugen, die nicht bei uns umgerüstet wurden und zur Reparatur jetzt hier stehen.“ Unverzagt bei der Arbeit: Obwohl Wirtschaftskrise und Billiganbieter ihre Spuren hinterlassen haben, schaut Torsten Jänsch nach vorne. Keine Pfuschereien: Die Mitarbeiter im Autogascentrum Hannover liefern hochwertige Arbeit, schließlich sollen die Kunden lange Freude an ihrer Autogas-Anlage haben. Fotos: Vahle Rückgrad des Betriebes: Elisa Jänsch unterstützt ihren Vater im Büro und erledigt dort alle Arbeiten, die täglich anfallen. Die Ikarusallee in Hannover: Eigentlich wollte Jänsch vor dem Betrieb noch eine Autogas- Tankstelle errichten, die Genehmigungsbehörden legten aber ihr Veto ein. Um nicht mehr vom Autogas-Geschäft allein abhängig zu sein, beschäftigt sich Jänsch auch mit anderen alternativen Antriebssystemen, beispielsweise Elektroautos. „Wir experimentieren, probieren viel aus und sind für jeden Kontakt und jede Kooperation in dieser Richtung offen“, sagt er. NEU IM PROGRAMM LPG für Lkw Tom Vahle Spediteure müssen mit jedem Cent rechnen. Ein Dieselmotor kann zwar nicht dauerhaft mit Autogas laufen, aber eine Beimischung von zehn bis 20 Prozent ist möglich – das verbessert das Betriebsergebnis des Spediteurs eindeutig. „Wir bieten die Umrüstung jetzt bei uns an und wollen uns in diesem Jahr den Lkw-Bereich erarbeiten“, sagt Jänsch. Die Umrüstung werde um die 6000 Euro kosten, darin enthalten sei auch eine Versicherung gegen Maschinenbruch. Der Lkw bekommt einen LPG-Tank mit einem Fassungsvermögen von 200 Litern – das reicht selbst für große Touren. Mit dem Umbau ist keine Leistungssteigerung verbunden und der Fahrer bekommt eine kleine Ampel ins Führerhaus, damit er auf einen Blick erkennen kann, wie effizient er gerade fährt. Der Spediteur kann den aktuellen Verbrauch fernüberwachen.