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Der Burgbote 2013 (Jahrgang 93)

Proben für »Dä

Proben für »Dä Schinghillige« laufen Gut vier Monate vor der Premiere (Donnerstag, 6.2.2014) des neuen Divertissementchens »Dä Schinghillige« (Buch und Regie: Kalle Kubik) haben die Sänger der Bühnenspielgemeinschaft Cäcilia Wolkenburg den Probenbetrieb aufgenommen. Ab sofort studieren die Cäcilianer – Solisten, Ensembles und auch der Zillche-Chor – ihre Arien, Duette und Chorstücke ein, die das musikalische Rückgrat des Divertissementchens, dem so unverwechselbaren kölschen Musical, bilden. Auch die »Preziosen des Zillche«, wie KMGV-Präsident und Cäcilia-Tänzer Gerd Schwieren das Zillche- Ballett nennt, treffen sich wieder regelmäßig zum Tanz-Training an der Stange. Die Auswahl und das Arrangement der Musik ist sicher keine einfache Aufgabe, die Thomas Guthoff seit vielen Jahren für das Divertissementchen übernimmt. Die Musik trägt über weite Teile des kölschen Musicals – dank der kongenialen Liedtexte aus der Feder von Helmut Löffel – die Handlung weiter, stammt aus allen Epochen der Musikgeschichte und muss von den Sängern der Cäcilia beherrschbar sein. Erst Thomas Guthoffs Bearbeitung fügt die Melodien aus Klassik und Karneval zu dem vom Publikum geliebten typischen Zillche- Klang zusammen. Seit dem 30. September studiert der gelernte Pianist und Kirchenmusiker gemeinsam mit den Sängern der Cäcilia Wolkenburg die neuen Zillche-Ohrwürmer der kommenden Session ein. Auch die Arbeiten an Kulissen, Requisite und Kostümen laufen bereits. »Wolfgang Veith baut in Hürth schon erste Bühnenteile nach den Entwürfen von Bettina Neuhaus zusammen«, berichtet Zillche Baas Mike Koch: »Und auch an den Kostümen wird schon fleißig gearbeitet.« Ballett mit neuem Probenort Die Tänzer des Zillche-Balletts freuen sich, dass das Training für die neue Spielzeit endlich wieder losgeht. Zu Probenbeginn betreten die Tänzer auch einen neuen »Ballett-Saal«: Die Einstudierung der Choreographien für das Divertissementchen 2014 wird in der Aula einer der Wolkenburg nahe gelegenen Grundschule »en d’r Kaygass Nummer Null« erfolgen. Hatte Ballettmeisterin Michaela Niederhagen ihre Tänzer im Vorjahr noch im Wohnzimmer einer leer stehenden Villa am Rhein »springen lassen«, bietet der neue Probensaal mehr Platz für ihre gewohnt raumgreifend choreographierten Tänze. Warum trainiert das Ballett nicht in den KMGV Proberäumen in Hürth? Zwar bieten die ehemaligen TV- Studios dank kurzer Wege zwischen Chorsaal und Probenbühne ideale Probenbedin- Zillche 2014 19

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