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Landessynode 2010 - Evangelische Kirche von Westfalen

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Erste Sitzung, Montag, 15. November <strong>2010</strong>, vormittags<br />

sene Theologiefreudigkeit, hermeneutische Kompetenz und die Fähigkeit zur Gestaltung<br />

<strong>von</strong> Bildungsprozessen. Dazu helfen Förderpreise für Schülerinnen und Schüler<br />

sowie Theologiestudierende, Stipendienprogramme und Promotionsprojekte. Auslandsstudium,<br />

Praktika und ökumenische Erfahrungen dienen der Horizonterweiterung.<br />

Ich freue mich, dass auch in diesem Jahr die Studierenden durch einen Vertreter und die<br />

Vikarinnen und Vikare durch eine Vertreterin auf unserer Synode als sachverständige<br />

Gäste vertreten sind. Halten Sie das Feuer der Theologie wach, schöpfen Sie Entlastung<br />

aus geschwisterlicher Gemeinschaft und bleiben Sie uns treu. Ihre <strong>Kirche</strong> braucht Sie!<br />

9. Mit Herzund Verstand ± Überprüfung des Auswahlverfahrens zur Aufnahme<br />

in den Vorbereitungsdienst für den Pfarrberuf<br />

Dass die Landeskirche den Zugang zum Vorbereitungsdienst für den Pfarrberuf auch in<br />

Zeiten knapper werdender personeller Ressourcen über ein Auswahlverfahren regelt,<br />

wird kaum in Frage gestellt. Während im 1. Theologischen Examen die theologische<br />

Kompetenz im Mittelpunkt steht, wird im Auswahlseminar überprüft, ob eine Person<br />

hinsichtlich ihrer persönlichen Kompetenzen 22 den hohen Anforderungen des pfarramtlichen<br />

Dienstes gewachsen ist. Allerdings wird zurzeit Kritik daran geübt, dass das Auswahlverfahren<br />

± anders als das 1. Theologische Examen ± nicht wiederholt werden<br />

kann. Auch die Berücksichtigung <strong>von</strong> Zusatzpunkten für besondere Qualifikationen<br />

und Belastungen wird zunehmend hinterfragt. Deshalb ist jetzt eine Überprüfung der<br />

geltenden Regelungen eingeleitet worden, um notwendige Verfahrensänderungen zu<br />

ermitteln und in eine ¾nderung der Aufnahmeverordnung einmünden zu lassen.<br />

10. Ein himmlischer Schatz± Das Jahr der Taufe 2011<br />

Unser Herz schlägt für vieles. Das Herz macht manches zu seinem Schatz. Die biblische<br />

Perspektive aber weist weit darüber hinaus: Sammelt euch aber Schätze im Himmel,wo<br />

sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen.<br />

Wodurch unterscheiden sich die Schätze im Himmel <strong>von</strong> anderen Schätzen? Der entscheidende<br />

Punkt ist ihre Unvergänglichkeit.<br />

¹Vielleicht sind wir mit unserem westfälischen ,Jahr der Taufe 2011` im Jahr des 33. Deutschen<br />

<strong>Evangelische</strong>n <strong>Kirche</strong>ntags besonders nah dran an den himmlischen Schätzen?<br />

Taufe als ,Gottesgeschenk` ± Gott ruft dich beim Namen; erklärt sich zu deinem Bundespartner,ein<br />

Leben lang und sogar über den Tod hinaus.<br />

Wenn das kein himmlischer Schatz ist . . .ª 23<br />

Eine rote Schleife schmückt als Hingucker ein groûes, weiûes Paket. Man kann sie gar<br />

nicht übersehen. Sie ist das Logo für das Jahr der Taufe 2011. Es weckt Freude auf Aus-<br />

22 Wie Kooperationsverhalten, Belastbarkeit und Situationsbewältigung, Dialogverhalten, Konflikt-<br />

und Problemlösungsverhalten und Selbstreflexion.<br />

23 Annette Kurschus in ihrer Bibelarbeit zur <strong>Kirche</strong>ntagslosung, vgl. Fuûnote 1.<br />

24

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