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4U Kritik des Tetyijyeraturhegriffes.<br />

Man sieht hieraus, dass Wasser als thermoskopische Substanz<br />

unter Umständen für zwei Wärraezustände, welche von<br />

andern Thermoskopen als verschieden angezeigt werden, dasselbe<br />

Zeichen geben könnte. Deshalb wird man die Anwendung des<br />

TTrt5se/-s als thermoskopische Substanz, wenigstens in dem in<br />

Betracht gezogenen Wärmezustandsgebiet, vermeideii.<br />

5. Die Wärmeempfindungen, sowie die thermoskopisehen<br />

Volumina bilden eine einfache Reihe, eine einfache stetige<br />

Mannigfaltigkeit-, hieraus folgt nicht ohne weiteres, dass auch<br />

die Wärmexustände eine solche bilden. Die Eigenschaften des<br />

Zeichensystems entscheiden noch nicht über jene des Bezeichneten.<br />

Hätte man z. B. den Zug, den ein Eisenkügelchen E<br />

an einer Wage durch einen untergelegten Körper K erfährt, als<br />

Zeichen eines Zustandes dieses Körpers gewählt, so würden diese<br />

Züge, deren Gesammtheit auch eine einfache Mannigfaltigkeit<br />

darstellt, durch elektrische, magnetische und Gravitationseigenschaften<br />

von K, also durch eine dreifache Mannigfaltigkeit bestimmt.<br />

Die Untersuchung muss erst lehren, ob das Zeichensystem<br />

glücklich gewählt ist.<br />

Es sei ABODE eine Reihe von Körpern, von welchen<br />

jeder folgende einen höhern Wärniezustand darstellt. So weit<br />

die Erfahrung reicht, kann man<br />

einen Körper aus dem Zustand<br />

von A in jenen von E nur auf<br />

einem einzigen Wege, durch die<br />

Zustände von BCD, wobei alle<br />

zwischenliegenden passirt werden<br />

müssen, überführen. Es<br />

liegt gar keine Erfahrung vor, welche zu der Auffassung nöthigen<br />

würde, dass dies auch über ausserhalb dieser Reihe liegende<br />

Zustände MN geschehen könnte. Die Annahme einer einfachen<br />

stetigen Mannigfaltigkeit der Wärmexustände ist ausreichend.<br />

6. Es wurde oben bemerkt, dass in der Wahl des Volums<br />

als thermoskopisehen Mittels eine willkürliche Uebereinkunft<br />

liegt. Eine weitere Willkür liegt in der Wahl der thermoskopisehen<br />

Substanz. Wäre aber eine solche Wahl einmal allgemein<br />

angenommen, so könnte das betreffende Thermoskop im<br />

Wesentlichen alles leisten, was von demselben zu verlangen ist.<br />

Man würde das Thermoskop einer möglichst grossen Zahl von<br />

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